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Citalopram (Citalopram hydrobromide)

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Citalopram (Citalopramhydrobromid) ist ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen eingesetzt wird. Es gehört zu den sogenannten SSRI-Antidepressiva und kann helfen, Stimmung, Antrieb und innere Unruhe zu verbessern. Die Wirkung setzt meist nach einigen Tagen bis Wochen ein. Nehmen Sie es regelmäßig ein, genau wie verordnet. Setzen Sie es nicht abrupt ab, sondern sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Citalopram (Citalopramhydrobromid) – Patienteninformation

Citalopram (Citalopramhydrobromid)

Citalopram ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Es wird häufig eingesetzt, um Beschwerden wie depressive Symptome oder Angststörungen zu lindern. Diese Seite bietet eine patientenfreundliche Übersicht zu Wirkweise, Anwendung, wichtigen Wechselwirkungen und praktischen Hinweisen für den Alltag – speziell mit Blick auf den österreichischen Markt.

Kurzinformation

Merkmal Information
Wirkstoff Citalopram (meist als Citalopramhydrobromid)
Arzneimittelklasse SSRI (selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer)
Typische Anwendung Depressionen, bestimmte Angststörungen
Wirkeintritt Meist nach 1–2 Wochen spürbar; volle Wirkung oft nach mehreren Wochen
Form In der Regel Tabletten oder entsprechende Darreichungen (je nach Präparat)
Besonderheiten Langsame Anpassung der Dosis möglich; Wechselwirkungen beachten

Wie wirkt Citalopram? (Wirkmechanismus)

Citalopram hemmt selektiv die Wiederaufnahme von Serotonin (5-HT) in bestimmte Nervenzellen. Dadurch steht im synaptischen Spalt mehr Serotonin zur Verfügung. Serotonin ist an der Regulation von Stimmung, Antrieb, Schlaf und Angst beteiligt. Die Veränderung der Serotoninwirkung führt – zusammen mit Anpassungsvorgängen im Gehirn über Tage bis Wochen – typischerweise zu einer Verbesserung der Beschwerden.

Pharmakokinetik – was passiert im Körper?

Die folgenden Punkte sind allgemeine Informationen zur Verarbeitung von Citalopram im Körper. Im Einzelfall können Unterschiede durch Alter, Leber- oder Nierenfunktion sowie Begleitmedikationen auftreten.

  • Resorption: Citalopram wird nach Einnahme in der Regel gut aufgenommen.
  • Verteilung: Der Wirkstoff verteilt sich im Körper und erreicht das zentrale Nervensystem.
  • Metabolismus: Citalopram wird vor allem in der Leber verstoffwechselt (u. a. über CYP-Enzyme).
  • Elimination: Die Ausscheidung erfolgt überwiegend über den Stoffwechselweg; Reste werden über Niere und/oder Galle ausgeschieden.
  • Wirkspiegel: Mit regelmäßiger Einnahme wird ein gleichmäßiger Wirkspiegel aufgebaut. Daher ist eine kontinuierliche Einnahme wichtiger als die „Einnahme bei Bedarf“.

Falls Sie an Lebererkrankungen leiden oder mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen, kann eine Anpassung (z. B. niedrigere Dosis) sinnvoll sein – das wird individuell entschieden.

Typische Anwendungsgebiete (Indikationen)

Citalopram wird in der Praxis häufig bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Depressionen (zur Behandlung depressiver Episoden)
  • Angststörungen in bestimmten Ausprägungen, z. B. wenn eine SSRI-Therapie als passend gilt (je nach nationaler Zulassung und ärztlicher Beurteilung)
  • Weitere psychische Beschwerden können im Einzelfall mitbehandelt werden – dies hängt stark von Diagnose, Schweregrad und Therapieplan ab.

Wichtig: Die genaue Indikation und geeignete Dosierung richten sich nach Ihrer persönlichen Situation und den zugelassenen Angaben des jeweiligen Präparats.

Dosis und Einnahmeschema – allgemein verständlich

Die optimale Dosis ist individuell. Grundsätzlich wird Citalopram oft niedrig begonnen und dann schrittweise angepasst. Die folgenden Informationen geben einen typischen Rahmen, ersetzen aber nicht die individuelle ärztliche Planung.

Häufiges Dosierungsprinzip

  • Start niedrig: Um Verträglichkeit zu verbessern, wird häufig mit einer niedrigen Anfangsdosis begonnen.
  • Langsame Anpassung: Bei Bedarf wird die Dosis über Zeit erhöht oder angepasst.
  • Beobachtung der Wirkung: Die Stimmung bessert sich oft nicht sofort; die volle Wirkung kann einige Wochen dauern.
  • Absetzen nur langsam: Ein abruptes Absetzen kann zu Entzugs- bzw. Absetzsymptomen führen.

Timing der Einnahme

Citalopram wird üblicherweise 1-mal täglich eingenommen (je nach Präparat und Empfehlung). Das Einnahmezeitfenster können Sie an Ihre Verträglichkeit anpassen:

  • Wenn es Sie eher müde macht, nehmen manche Personen die Dosis abends ein.
  • Wenn es Sie eher wach macht oder Unruhe verstärkt, nehmen manche Personen die Dosis morgens ein.
  • Bleiben Sie möglichst bei einer konstanten Uhrzeit, um gleichmäßige Wirkspiegel zu unterstützen.

Hinweis: Wenn Sie unsicher sind, welche Tageszeit für Sie sinnvoll ist, orientieren Sie sich an Ihrer Erfahrung und an den Anweisungen, die Sie erhalten haben.

Wie lange dauert es, bis Citalopram wirkt?

SSRI-Therapien wie Citalopram wirken häufig in Etappen:

  • Nach ca. 1–2 Wochen: erste Veränderungen (z. B. weniger Grübeln, etwas bessere innere Unruhe).
  • Nach mehreren Wochen: typischerweise bessere Stimmung, mehr Antrieb, Rückgang depressiver Symptome.
  • Bei Angststörungen: kann die Besserung ebenfalls schrittweise erfolgen, manchmal etwas langsamer.

Wenn sich nach einer angemessenen Zeit keine ausreichende Besserung zeigt, ist eine erneute ärztliche Bewertung wichtig (z. B. Dosisanpassung oder Therapieoptionen).

Lebensmittel und Citalopram – gibt es Interaktionen?

Die Einnahme mit Nahrung ist für Citalopram bei vielen Menschen möglich. Grundsätzlich gilt:

  • Nahrung: In der Regel sind keine strengen Essensverbote nötig. Wenn Ihr Magen empfindlich reagiert, hilft es oft, das Arzneimittel mit oder nach einer Mahlzeit einzunehmen.
  • Grapefruit: Bei manchen Medikamenten können bestimmte Obstsorten/Bestandteile den Metabolismus beeinflussen. Für Citalopram ist das nicht immer relevant wie bei anderen Wirkstoffen – dennoch ist Vorsicht sinnvoll, insbesondere bei mehreren Medikamenten und bestehenden Leberproblemen.

Wenn Sie regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel oder spezielle Diäten nutzen, sprechen Sie diese am besten offen mit Ihrer Behandlungsperson durch.

Alkohol und Citalopram

Der gleichzeitige Konsum von Alkohol kann die Wirkung beeinträchtigen und Nebenwirkungen verstärken. Insbesondere kann Alkohol:

  • die Stimmung und den Schlaf verschlechtern,
  • bei manchen Personen Unruhe oder Reizbarkeit fördern,
  • das Risiko für Schwindel und Benommenheit erhöhen,
  • die Beurteilung der Therapie erschweren (man merkt nicht, was „vom Medikament“ kommt und was „vom Alkohol“).

Viele Behandler empfehlen daher, während einer SSRI-Therapie auf Alkohol möglichst zu verzichten oder ihn zumindest stark zu reduzieren – abhängig von Ihrer Situation.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Wechselwirkungen sind ein wichtiger Punkt bei Citalopram, da Serotonin-Wirkungen und bestimmte Abbauwege beteiligt sein können. Achten Sie besonders auf folgende Gruppen:

Besonders relevante Interaktionen

  • Andere serotonerge Arzneimittel: z. B. bestimmte Migränemittel (Triptane), andere Antidepressiva, Linezolid, Arzneien mit ähnlicher serotonerger Wirkung. In Kombination kann das Risiko für Serotonin-Syndrom steigen.
  • MAO-Hemmer: Kombinationen sind in der Regel streng reglementiert und erfordern besondere Sicherheitsabstände.
  • Johanniskraut (Wort: Hypericum perforatum): kann die serotonerge Wirkung verstärken und die Kontrolle über Nebenwirkungen erschweren.
  • Gerinnungshemmende Mittel / Thrombozytenhemmung: z. B. ASS, Clopidogrel oder Antikoagulanzien. Zusammen kann das Blutungsrisiko steigen.
  • Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR): können – je nach Gesamtsituation – ebenfalls relevant sein.
  • Arzneimittel, die das QT-Intervall beeinflussen: Citalopram kann die elektrische Erregungsleitung im Herzen beeinflussen. Bei Kombination mit weiteren QT-verlängernden Medikamenten oder bei bestimmten Risikofaktoren sollte besonders vorsichtig geplant werden.
  • Leberstoffwechsel-hemmende Mittel: können die Citalopram-Spiegel erhöhen und damit Nebenwirkungen wahrscheinlicher machen.

Bitte lassen Sie sich vor dem Start oder vor Änderungen Ihrer Medikation beraten. Teilen Sie Ihrer Behandlungsperson immer mit, welche verschreibungspflichtigen und nicht-verschreibungspflichtigen Produkte (inkl. Nahrungsergänzungsmittel) Sie verwenden.

Sicherheit und häufige Nebenwirkungen

Wie bei jedem Arzneimittel kann es auch bei Citalopram zu Nebenwirkungen kommen. Viele sind vorübergehend und lassen im Verlauf nach, andere erfordern eine Anpassung. Wenn Sie sich unsicher fühlen, kontaktieren Sie bitte zeitnah Ihre Behandlungsperson.

Häufige Nebenwirkungen (Beispiele)

  • Übelkeit, Magenbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Mundtrockenheit
  • Schlafstörungen (z. B. Einschlafprobleme oder erhöhte Müdigkeit)
  • Unruhe oder innere Spannung (vor allem am Anfang)
  • Schwitzen
  • Sexuelle Funktionsstörungen (z. B. Libido- oder Orgasmusstörungen)
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Verminderter Appetit oder Gewichtsveränderungen (individuell)

Woran Sie besonders denken sollten (Warnzeichen)

Suchen Sie sofortige medizinische Hilfe, wenn schwere oder ungewöhnliche Symptome auftreten, z. B.:

  • Hinweise auf ein Serotonin-Syndrom: z. B. hohes Fieber, starke Unruhe, Verwirrtheit, Zittern, Durchfall, Muskelsteifigkeit.
  • Starke allergische Reaktionen: z. B. Schwellungen im Gesicht/Hals, Atemnot, ausgeprägter Hautausschlag.
  • Herzrhythmusprobleme: z. B. Ohnmacht, anhaltender starker Schwindel, Herzrasen mit Kreislaufbeschwerden.
  • Suizidgedanken oder deutliche Verschlechterung der psychischen Verfassung. Besonders zu Beginn oder bei Dosisänderungen sollte aufmerksam beobachtet werden.

Absetzen und Dosisreduktion

Wenn Citalopram beendet werden soll, sollte dies in der Regel schrittweise erfolgen. Ein abruptes Absetzen kann zu Absetzsymptomen führen, z. B.:

  • Schwindel, „Stromschläge“-Gefühl
  • Reizbarkeit, Angst, Schlafstörungen
  • Übelkeit, Kopfschmerzen
  • Gefühl von Unruhe oder Zittern

Wie schnell und in welchem Ausmaß reduziert wird, hängt von Dosis, Dauer der Einnahme und Ihrer Verträglichkeit ab. Planen Sie das gemeinsam mit Ihrer Behandlungsperson.

Praktische Tipps für die Anwendung im Alltag

  • Regelmäßigkeit: Nehmen Sie Citalopram täglich zur gleichen Zeit ein.
  • Geduld: Planen Sie die Therapie nicht nach Tagen, sondern nach dem üblichen Wirkeintritt von Wochen.
  • Nebenwirkungen dokumentieren: Notieren Sie auftretende Beschwerden, damit Anpassungen gut beurteilt werden können.
  • Warnzeichen ernst nehmen: Bei starken Beschwerden nicht „durchhalten“, sondern Rücksprache halten.
  • Vergessene Dosis: Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie nicht „doppelt“ nach. Eine genaue Empfehlung hängt vom Zeitpunkt der nächsten Dosis ab; halten Sie sich an die Packungsbeilage oder die Hinweise der Behandlungsperson.
  • Fahrtüchtigkeit: Anfangs kann es zu Müdigkeit, Schwindel oder Benommenheit kommen. Seien Sie vorsichtig, bis Sie wissen, wie Sie reagieren.

Alternative Behandlungsoptionen

Wenn Citalopram nicht gut vertragen wird oder nicht ausreichend wirkt, kommen je nach Diagnose und Vorgeschichte mehrere Alternativen infrage. Dazu zählen:

  • Andere SSRI (z. B. Escitalopram, Sertralin) – Auswahl nach Wirksamkeit/Verträglichkeit.
  • SNRI (z. B. Venlafaxin, Duloxetin) – insbesondere bei bestimmten Begleitsymptomen.
  • Andere Antidepressiva oder angstlösende Medikamente, abhängig von Ihrem Befund.
  • Psychotherapie (z. B. kognitive Verhaltenstherapie) als eigenständige oder ergänzende Maßnahme.
  • Lebensstilmaßnahmen als unterstützende Faktoren: Schlafhygiene, Bewegung, Stressreduktion, strukturierter Tagesablauf.

Welche Option für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihrer Symptomatik, bisherigen Therapien und Ihrer persönlichen Verträglichkeit ab. Änderungen sollten immer abgestimmt werden.

Österreich: Markt- und rechtlicher Kontext, Beratung und aktuelle Hinweise

In Österreich unterliegen Arzneimittel dem geltenden Arzneimittelrecht sowie den Regeln der Zulassung und Verfügbarkeit. SSRIs wie Citalopram sind in der Regel in Apotheken verfügbar und werden je nach Präparat und Dosierung von der jeweiligen Zulassungslage bestimmt.

  • Aktuelle Sicherheitsaspekte: Für Citalopram wurden in der Vergangenheit Sicherheitsinformationen veröffentlicht, u. a. im Zusammenhang mit Herzrhythmus (QT-Verlängerung) und Wechselwirkungen.
  • Risikobewertung: Besonders wichtig ist die Berücksichtigung von Risikofaktoren (z. B. bestehende Herzerkrankungen, Elektrolytstörungen, Kombination mit weiteren QT-verlängernden Arzneien) und die Einhaltung geeigneter Dosisgrenzen.
  • Begleitung der Therapie: Zu Beginn und bei Dosisanpassungen ist eine engmaschige Beobachtung sinnvoll, insbesondere bei Angst-/Depressionssymptomen und möglichen Nebenwirkungen.

Für die jeweils aktuelle Empfehlung sind die Informationen in der Packungsbeilage sowie die Beratung durch Apotheke oder behandelnde Fachpersonen maßgeblich.

Lieferung, Verfügbarkeit und Bestellung in Österreich

Die Verfügbarkeit von Citalopram-haltigen Präparaten kann je nach Darreichungsform (z. B. Tablettenstärke) und Hersteller variieren. In einem Online-Shop wird häufig zwischen Lagerbestand und Lieferzeit unterschieden.

  • Lieferzeit: Abhängig vom Bestand; bei Nichtlagerware kann eine Beschaffung erforderlich sein.
  • Verpackung & Versand: Die Arzneimittel werden üblicherweise gemäß den gesetzlichen Vorgaben verpackt und versendet.
  • Rückfragen: Wenn Sie unsicher sind, welche Stärke oder welches Präparat zu Ihrer Situation passt, ist eine Beratung in der Apotheke sinnvoll.

Achten Sie beim Erhalt auf die Stückelung (Tablettenanzahl), die Stärke und das Ablaufdatum.

FAQ zu Citalopram (Citalopramhydrobromid)

1. Wann merke ich eine Wirkung?

Häufig nach etwa 1–2 Wochen erste Verbesserungen. Die volle Wirkung kann mehrere Wochen dauern. Wenn nach angemessener Zeit keine ausreichende Besserung eintritt, sollte die Therapie erneut besprochen werden.

2. Kann ich Citalopram mit Essen einnehmen?

Meist ja. Bei empfindlichem Magen kann die Einnahme mit oder nach einer Mahlzeit die Verträglichkeit verbessern.

3. Was passiert, wenn ich eine Dosis vergesse?

Nehmen Sie nicht ohne weiteres doppelt ein. Je nach Zeitpunkt sollten Sie die Packungsbeilage bzw. die Hinweise Ihrer Behandlungsperson beachten. In der Apotheke kann man Ihnen die beste Vorgehensweise für Ihren konkreten Fall nennen.

4. Darf ich Alkohol trinken?

Am besten verzichten oder nur sehr zurückhaltend. Alkohol kann Nebenwirkungen verstärken, Schlaf und Stimmung verschlechtern und die Therapieüberwachung erschweren.

5. Ist Citalopram „beruhigend“?

Citalopram wirkt nicht wie ein klassisches Beruhigungsmittel. Anfangs können jedoch Müdigkeit oder Unruhe auftreten. Wie Sie reagieren, ist individuell. Nutzen Sie die ersten Tage vorsichtig, besonders im Straßenverkehr.

6. Kann es zu sexuellen Nebenwirkungen kommen?

Ja, sexuelle Funktionsstörungen sind eine bekannte mögliche Nebenwirkung bei SSRIs. Wenn Sie betroffen sind, sprechen Sie das offen an, damit Alternativen oder Anpassungen geprüft werden können.

7. Muss ich Citalopram ausschleichen?

In der Regel ja. Ein langsames Reduzieren senkt das Risiko für Absetzsymptome. Der genaue Plan hängt von Ihrer Vorgeschichte ab.

8. Welche Medikamente sollten besonders beachtet werden?

Besonders wichtig sind serotonerge Mittel, MAO-Hemmer (mit Sicherheitsabständen), Gerinnungshemmer/Thrombozytenhemmer, Arzneien mit QT-Verlängerung sowie starke Leberstoffwechsel-Interaktionen. Teilen Sie stets Ihre vollständige Medikation mit.

9. Gibt es Alternativen, wenn ich Citalopram nicht gut vertrage?

Ja. Häufig werden andere SSRI, SNRI oder andere Wirkstoffklassen erwogen – je nach Diagnose und Verträglichkeit. Zusätzlich können Psychotherapie und Lebensstilmaßnahmen unterstützend wirken.

10. Wen sollte ich kontaktieren, wenn Nebenwirkungen stark sind?

Bei starken oder beunruhigenden Symptomen kontaktieren Sie bitte zeitnah Ihre Apotheke oder eine medizinische Fachstelle. Bei Notfallzeichen (z. B. schwere allergische Reaktion, Zeichen eines Serotonin-Syndroms, starke Herzsymptome) zögern Sie nicht, sofort Hilfe zu holen.

Zusammenfassung

Citalopram (Citalopramhydrobromid) ist ein SSRI, der die Serotonin-Wirkung gezielt beeinflusst. Die Behandlung kann bei Depressionen und bestimmten Angststörungen helfen, wobei der Wirkungseintritt meist schrittweise erfolgt. Für eine gute Therapie sind regelmäßige Einnahme, Geduld, das Beachten von Wechselwirkungen sowie eine sorgfältige Planung von Dosisänderungen wichtig.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

10mg, 20mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill