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Feldene (Piroxicam)

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Feldene enthält den Wirkstoff Piroxicam, ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Es kann bei Schmerzen und Entzündungen eingesetzt werden, z. B. bei rheumatischen Beschwerden und schmerzhaften Gelenk- oder Wirkerkrankungen. Nehmen Sie Feldene genau nach Anleitung ein. Wie bei allen NSAR können Nebenwirkungen auftreten, besonders im Magen-Darm-Bereich. Bei starken Beschwerden oder Magenproblemen ärztlich abklären.

Feldene® (Piroxicam) – Informationen für Patientinnen und Patienten

Feldene® mit dem Wirkstoff Piroxicam ist ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Es wird eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu reduzieren – vor allem bei rheumatischen Beschwerden. Die Anwendung sollte sorgfältig an Ihre Situation angepasst werden, da NSAR wie Piroxicam das Risiko für bestimmte Nebenwirkungen beeinflussen können, insbesondere im Magen-Darm-Trakt und im Herz-Kreislauf-System.

Diese Produktbeschreibung hilft Ihnen, die wichtigsten Eigenschaften, Wirkweise, Anwendungshinweise und Sicherheitsaspekte zu verstehen. Sie ersetzt jedoch nicht die persönliche Beratung durch Ärztin/Arzt oder Apotheke.


1) Kurzprofil des Arzneimittels

Eigenschaft Details
Wirkstoff Piroxicam
Arzneimittelgruppe NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika), Analgetikum & Antiphlogistikum
Hauptwirkung Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Fiebersenkung (je nach Situation)
Typische Anwendung Rheumatische Erkrankungen und schmerzhafte Entzündungen des Bewegungsapparates
Wichtige Risiken Magen-Darm-Blutungen/–Geschwüre, Nierenbelastung, Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse (insb. bei hoher Dosis/Langzeitgebrauch)
Besonderheit Lange Wirkdauer (einmal täglich häufig ausreichend, je nach Verordnung)

2) Wie wirkt Feldene (Piroxicam)? – Mechanismus der Wirkung

Piroxicam gehört zu den NSAR. Es wirkt, indem es die Prostaglandinsynthese hemmt. Prostaglandine sind Botenstoffe, die u. a. Schmerzen und Entzündungen verstärken und die Schleimhautschutzmechanismen im Magen beeinflussen.

  • Entzündungshemmung: Weniger Entzündungsmediatoren → Schwellung und Rötung nehmen ab.
  • Schmerzlinderung: Prostaglandin-vermittelte Schmerzsignale werden gedämpft.
  • Fiebersenkung (falls relevant): NSAR können auch Fieber beeinflussen.

Wie bei anderen NSAR gilt: Die Hemmung betrifft sowohl gewünschte Wirkungen (gegen Entzündung/Schmerz) als auch Risiken (z. B. Magen-Darm-Nebenwirkungen), weshalb eine sorgfältige Anwendung wichtig ist.


3) Pharmakokinetik – Wie verarbeitet der Körper Piroxicam?

Unter Pharmakokinetik versteht man, was der Körper mit dem Wirkstoff macht: Aufnahme, Verteilung, Verstoffwechselung und Ausscheidung. Für Piroxicam sind besonders folgende Punkte relevant:

  • Resorption (Aufnahme): Piroxicam wird nach Einnahme in der Regel gut aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
  • Verteilung: Der Wirkstoff verteilt sich im Körper und gelangt u. a. in entzündliche Bereiche.
  • Bindung an Plasmaproteine: Piroxicam bindet stark an Proteine im Blut (dies kann mit anderen stark gebundenen Arzneimitteln interagieren).
  • Halbwertszeit / Wirkdauer: Piroxicam hat eine lange Halbwertszeit, weshalb häufig eine einmal tägliche Anwendung möglich ist (sofern ärztlich verordnet).
  • Metabolismus & Ausscheidung: Der Wirkstoff wird hauptsächlich in der Leber verstoffwechselt und anschließend über Niere und/oder Galle ausgeschieden.

Wichtig: Da Piroxicam lange im Körper bleibt, können sich Wirkungen und Nebenwirkungen auch über mehrere Tage bemerkbar machen. Ändern Sie die Dosis daher nicht eigenständig.


4) Wofür wird Feldene typischerweise angewendet?

Feldene (Piroxicam) wird typischerweise zur Behandlung eingesetzt bei:

  • rheumatoider Arthritis (entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankung),
  • Morbus Bechterew (ankylosierende Spondylitis),
  • entzündlichen schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates (je nach ärztlicher Bewertung),
  • Schmerzzuständen mit Entzündungskomponente, wenn NSAR geeignet sind.

Die genaue Auswahl der Indikation hängt von Ihrer Diagnose, Vorerkrankungen, Begleitmedikationen und dem Nutzen-Risiko-Profil ab. NSAR sind nicht bei jedem Schmerzproblem die beste Wahl – etwa wenn vor allem ein erhöhtes Magen- oder Nierenrisiko besteht.


5) Dosis und Anwendung – typischer Ablauf

Bitte halten Sie sich an die Angaben in Ihrer Packungsbeilage bzw. an die Empfehlung Ihres medizinischen Teams. Nachfolgend finden Sie allgemeine Orientierung zu typischen Anwendungsmustern. Die exakte Dosierung kann je nach Situation variieren.

  • Häufiges Schema: Aufgrund der langen Wirkdauer wird Piroxicam häufig 1× täglich eingenommen.
  • Beginn: Oft wird mit der niedrigsten wirksamen Dosis begonnen.
  • Vermeidung unnötiger Dauer: NSAR sollten in der Regel so kurz wie möglich und in der niedrigsten wirksamen Dosis angewendet werden.

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, gilt in der Regel: Nicht die doppelte Dosis nachholen. Wenden Sie sich an Apotheke oder Ärztin/Arzt, wenn Sie unsicher sind.


6) Timing & praktische Einnahmehinweise

Viele Patientinnen und Patienten fragen sich, wann Feldene am besten eingenommen wird. Hier sind praxisnahe Tipps:

  • Regelmäßigkeit: Nehmen Sie das Arzneimittel möglichst zur gleichen Tageszeit ein.
  • Einmal täglich: Bei einem 1× täglichen Schema kann eine Einnahme am Morgen oder Abend sinnvoll sein – häufig so, dass es gut in den Alltag passt.
  • Schlucken: Nehmen Sie die Tablette mit ausreichend Wasser ein.
  • Bei Magenbeschwerden: Wenn Sie zu Sodbrennen oder Magenschmerzen neigen, kann die Einnahme zu einer Mahlzeit oder unmittelbar danach hilfreich sein (siehe auch Wechselwirkungen mit Nahrung weiter unten).

Hinweis: Passen Sie das Einnahmetiming besonders dann an, wenn Sie weitere Medikamente einnehmen, die den Magen oder die Blutgerinnung beeinflussen.


7) Wechselwirkungen mit Essen – was ist mit Nahrung zu beachten?

NSAR wie Piroxicam können den Magen-Darm-Trakt belasten. Nahrung kann zwar die Verträglichkeit verbessern, jedoch nicht alle Risiken vollständig verhindern.

  • Mit Essen: Die Einnahme mit oder nach einer Mahlzeit kann das Risiko für Magenreizungen verringern.
  • Leerer Magen: Auf nüchternen Magen steigt das Risiko für Magenbeschwerden (z. B. Brennen, Übelkeit) häufig eher.

Wenn Sie eine magenfreundliche Einnahme bevorzugen, achten Sie darauf, dass Sie Piroxicam dennoch regelmäßig einnehmen. Eine gleichbleibende Routine ist häufig der beste Weg, um Nebenwirkungen zu minimieren.


8) Alkohol- und Arzneimittelinteraktionen

Alkohol

Der Konsum von Alkohol kann die Risiken von NSAR verstärken, insbesondere:

  • Magenreizungen und Magenblutungen
  • zusätzliche Belastung für Leber und Magen-Darm-Trakt

Für Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risiko (z. B. früheres Magen-/Darmgeschwür, Blutungsneigung) ist es besonders wichtig, Alkohol möglichst zu vermeiden bzw. eng mit der Apotheke/Ärztin/Arzt abzustimmen.

Wichtige Arzneimittelinteraktionen

Piroxicam kann mit verschiedenen Medikamenten zusammenwirken. Besonders relevant sind:

  • Andere NSAR (z. B. Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen): Erhöhtes Risiko für Magen-Darm- und Nierennebenwirkungen → Kombination meist vermeiden.
  • Acetylsalicylsäure (ASS) in schmerz-/entzündungshemmender Dosierung: erhöhtes Risiko für Blutungen.
  • Blutverdünner (z. B. Warfarin/Phenprocoumon, neuere orale Antikoagulanzien): stärkeres Blutungsrisiko.
  • Thrombozytenhemmer (z. B. Clopidogrel): Blutungsrisiko kann steigen.
  • Corticosteroide (z. B. Prednisolon): erhöhtes Risiko für Magenulzera/Blutungen.
  • SSRI/SNRI-Antidepressiva: können das Blutungsrisiko im Magen-Darm-Trakt erhöhen.
  • Bestimmte Blutdruckmittel (z. B. ACE-Hemmer/AT1-Blocker) und Entwässerungsmittel (Diuretika): NSAR können die Nierenfunktion beeinträchtigen; Risiko für „Nierenbelastung“ kann steigen, besonders bei Dehydratation.
  • Diuretika: in Kombination erhöht sich das Risiko für Nierenprobleme.
  • Lithium: NSAR können die Lithiumkonzentration erhöhen.
  • Methotrexat: kann die Wirkung/Verträglichkeit beeinflussen (je nach Dosis und Behandlungsschema).
  • Herzglykoside (z. B. Digoxin): Wechselwirkungen möglich.

Wenn Sie mehrere Medikamente einnehmen, erstellen Sie am besten eine kurze Liste (inkl. Nahrungsergänzungsmittel) und zeigen Sie sie in der Apotheke. So lassen sich Interaktionen häufig früh erkennen.


9) Sicherheit & möglicher Nebenwirkungsbereich – was Sie wissen sollten

Wie jedes Arzneimittel kann auch Feldene Nebenwirkungen haben. Nicht jede Person bekommt sie. Das Risiko hängt u. a. von Dosis, Dauer, individueller Vorgeschichte (z. B. Magen-/Darmprobleme, Herz-Kreislauf-Risiko) und Begleitmedikation ab.

Häufige bzw. bekannte Nebenwirkungsbereiche

  • Magen-Darm: Übelkeit, Bauchschmerzen, Sodbrennen, Verdauungsstörungen
  • Kopfschmerzen oder Schwindel
  • Gelegentliche Hautreaktionen
  • Erhöhung von Leberwerten (in bestimmten Fällen)

Schwere Warnzeichen (sofort abklären)

Bitte sofort medizinisch abklären lassen, wenn während der Anwendung auftreten:

  • Schwarzer, teerartiger Stuhl oder Blut im Stuhl
  • Bluterbrechen oder Erbrechen von „kaffeesatzartigen“ Massen
  • Starke Bauchschmerzen mit Kreislaufproblemen
  • Atemnot, plötzliche Schwellungen (z. B. im Gesicht) oder allergische Reaktionen
  • Brustschmerzen, plötzliche Schwäche, Sprachstörungen (mögliche Akutereignisse)
  • Sehr geringe Harnausscheidung, starke Wasseransammlung, deutliche Verschlechterung der Nierenfunktion

Risikogruppen

Ein erhöhtes Risiko besteht häufig bei:

  • früheren Magen- oder Darmgeschwüren bzw. -blutungen
  • gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnern, Corticosteroiden oder weiteren NSAR
  • höherem Alter
  • bestehender Herzinsuffizienz oder relevanten Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • eingeschränkter Nierenfunktion

Wenn Sie in eine dieser Gruppen fallen, ist eine besondere Abwägung von Nutzen und Risiko besonders wichtig.


10) Praktische Tipps zur sicheren Anwendung

  • In der kleinsten wirksamen Dosis bleiben: Senken Sie das Risiko, indem Sie nicht „auf gut Glück“ höher dosieren.
  • NSAR-Kombi vermeiden: Verwenden Sie nicht mehrere NSAR gleichzeitig.
  • Magenschutz individuell prüfen: Bei Risikopatientinnen und Risikopatienten kann eine geeignete Begleittherapie (z. B. Magenschutz) ärztlich/therapeutisch erwogen werden.
  • Ausreichend trinken: Besonders bei Sport, Hitze oder Durchfall/Erbrechen – Dehydratation erhöht häufig das Nierenrisiko.
  • Alkohol sparsam: Wenn möglich vermeiden, um Magen- und Blutungsrisiken zu reduzieren.
  • Warnzeichen ernst nehmen: Bei Blutungszeichen oder starken Beschwerden nicht abwarten.
  • Arzneimittel-Liste führen: Hilft, Wechselwirkungen (auch mit frei erhältlichen Produkten) zu vermeiden.

11) Alternative Optionen – was kann statt Piroxicam in Frage kommen?

Je nach Indikation, Schweregrad und persönlichem Risiko können Alternativen sinnvoll sein. Beispiele:

  • Andere NSAR (z. B. Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac): Wirkung ähnlich, aber individuelles Verträglichkeitsprofil kann variieren.
  • NSAR mit selektiverem Profil (COX-2-orientiert): können bei bestimmten Magenrisiken als Option betrachtet werden (ärztliche Abwägung erforderlich).
  • Paracetamol als schmerzlindernde Option: wirkt primär schmerzhemmend, entzündungshemmend schwächer als NSAR.
  • Topische Therapien (z. B. schmerzlindernde Gele/Salben): bei lokal begrenzten Beschwerden oft hilfreich und systemische Nebenwirkungen geringer.
  • Nicht-medikamentöse Maßnahmen: Bewegungstherapie, Physiotherapie, Wärmeanwendungen oder begleitende Übungen (besonders bei chronischen rheumatischen Erkrankungen).

Die beste Alternative hängt von Ihrer Diagnose, Ihrer bisherigen Behandlung und Ihren Risikofaktoren ab.


12) Markt- und Rechtskontext in Österreich (kurz erklärt)

In Österreich unterliegen Arzneimittel dem österreichischen Arzneimittelrecht sowie den EU-rechtlichen Rahmenbedingungen. Ob ein Arzneimittel frei erhältlich ist oder in einem bestimmten Abgabestatus geführt wird, richtet sich nach Zulassung, Sicherheitsprofil und Verordnungserfordernissen.

Für Feldene (Piroxicam) gelten die im Rahmen der Zulassung vorgesehenen Hinweise. Für Patientinnen und Patienten sind insbesondere wichtig:

  • korrekte Anwendung gemäß Packungsbeilage,
  • Beachtung von Gegenanzeigen und Warnhinweisen,
  • Abklärung bei relevanten Vorerkrankungen (z. B. Magen-/Darmgeschwüre, Nierenprobleme, Herz-Kreislauf-Risiken).

In den letzten Jahren wurden NSAR-Behandlungen in der Praxis verstärkt nach dem Prinzip ausgerichtet: so kurz wie möglich und so niedrig wie möglich, insbesondere bei chronischen Verläufen oder Risikopersonen. Diese Vorgehensweise spiegelt sich in aktuellen Empfehlungen der klinischen Praxis und Fachinformationen wider.


13) „Aktuelle“ klinische Leitlinien – worauf wird in der Praxis Wert gelegt?

Auch wenn konkrete Leitlinien je nach Fachgesellschaft und Erkrankung variieren, sind in der Behandlung mit NSAR in den letzten Jahren besonders folgende Punkte hervorgehoben worden:

  • Risikostratifizierung: Magen-Darm-, Nieren- und kardiovaskuläres Risiko werden vor und während der Therapie stärker berücksichtigt.
  • Einzelwirkstoff-Entscheidung: Wenn ein NSAR erforderlich ist, wird häufig gezielt der am besten passende Wirkstoff und die passende Dosis gewählt.
  • „Lowest effective dose“: Niedrigste wirksame Dosis, Vermeidung unnötig langer Einnahme.
  • Begleittherapien: Bei Risikopatientinnen und Risikopatienten kann eine zusätzliche Schutzmaßnahme für den Magen erwogen werden.
  • Monitoring: Bei längerer Anwendung sind Kontrolluntersuchungen (z. B. Nierenfunktion/Blutbild/Leberwerte – je nach Risiko) sinnvoll.

Wenn Sie Feldene bereits länger einnehmen, sprechen Sie regelmäßig mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke über Nutzen, Verträglichkeit und Alternativen.


14) Lieferung & Verfügbarkeit in Österreich

Die Verfügbarkeit von Feldene (Piroxicam) kann je nach Darreichungsform und Packungsgröße variieren. In einem Online-Shop werden Bestände üblicherweise fortlaufend aktualisiert. Für die Lieferung in Österreich gilt:

  • Versand: Versandoptionen hängen von Ihrem Standort und dem gewählten Lieferdienst ab.
  • Lieferzeit: In der Regel werktags orientiert; bei hoher Nachfrage oder Lieferengpässen kann es zu Verzögerungen kommen.
  • Zusammenstellung: Nach erfolgreicher Bestellung wird die Ware für den Versand vorbereitet.
  • Verpackung: Arzneimittel werden üblicherweise in geeigneter Versandverpackung geliefert.

Wenn Sie Fragen zur Lieferfähigkeit haben, lohnt sich ein Blick auf die Produktseite (z. B. „auf Lager/lieferbar“) oder eine Rückfrage beim Kundenservice.


15) FAQ – Häufige Fragen zu Feldene (Piroxicam)

Wie schnell wirkt Feldene?

Bei vielen Beschwerden setzt die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung innerhalb der ersten Stunden ein. Bei rheumatischen Entzündungen kann es jedoch mehrere Tage dauern, bis eine stabile Verbesserung spürbar ist.

Darf ich Feldene zusammen mit anderen Schmerzmitteln nehmen?

In der Regel sollten Sie nicht mehrere NSAR gleichzeitig einnehmen. Bei Bedarf kann manchmal Paracetamol eine Alternative sein. Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrer Apotheke, besonders wenn Sie andere Medikamente nehmen oder Vorerkrankungen haben.

Was mache ich, wenn mir schlecht wird oder der Magen gereizt ist?

Versuchen Sie, Feldene mit oder nach einer Mahlzeit einzunehmen. Wenn die Beschwerden anhalten, verstärken oder Anzeichen wie Blut im Stuhl/Bluterbrechen auftreten, suchen Sie bitte rasch medizinische Hilfe.

Kann ich Feldene bei Magenproblemen einnehmen?

Wenn Sie in der Vorgeschichte Magengeschwüre oder Blutungen hatten, ist besondere Vorsicht nötig. Ärztliche Abklärung ist empfehlenswert, um das Risiko zu bewerten und geeignete Schutzmaßnahmen zu prüfen.

Gibt es Gründe, warum ich Piroxicam nicht verwenden sollte?

Es gibt Konstellationen, in denen NSAR nicht oder nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden sollten (z. B. bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen, schwere Nieren- oder Herzprobleme, bestimmte Allergien/Überempfindlichkeiten gegenüber NSAR). Lesen Sie die Packungsbeilage und lassen Sie sich beraten.

Beeinflusst Feldene die Nieren?

NSAR können die Nierenfunktion beeinflussen, insbesondere bei vorbestehender Einschränkung, Dehydratation oder gleichzeitiger Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Diuretika/ACE-Hemmer). Bei ungewöhnlich wenig Urin, Schwellungen oder rascher Verschlechterung sollten Sie ärztlich abklären lassen.

Wie verhält es sich mit Alkohol?

Alkohol kann die Risiken von NSAR verstärken, vor allem bezüglich Magen-Darm-Blutungen. Wenn möglich, sollten Sie Alkohol während der Behandlung reduzieren bzw. vermeiden. Bei regelmäßiger oder höherer Alkoholzufuhr sprechen Sie mit Ihrer Apotheke oder Ärztin/Ihrem Arzt.

Muss ich während der Therapie Kontrollen machen?

Bei längerer Anwendung oder wenn Sie zu Risikogruppen gehören, können Kontrollen (z. B. Blutbild, Nierenwerte, Leberwerte) sinnvoll sein – individuell und abhängig von Ihrem Gesundheitszustand.


Zusammenfassung

Feldene® (Piroxicam) ist ein NSAR zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen, insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Durch die Hemmung der Prostaglandinsynthese werden Entzündung und Schmerz gelindert. Aufgrund der langen Wirkdauer kann häufig eine einmal tägliche Einnahme in Betracht kommen. Gleichzeitig sollten die möglichen Risiken – vor allem für Magen-Darm, Nieren und Herz-Kreislauf – ernst genommen und durch eine passende Dosierung, die Beachtung von Wechselwirkungen und das rechtzeitige Reagieren auf Warnzeichen reduziert werden.

Wenn Sie Feldene online bestellen möchten, achten Sie auf die richtige Darreichungsform und Packungsgröße. Bei Fragen zu Verträglichkeit, Wechselwirkungen oder einem passenden Einnahmeschema helfen Ihnen Apotheke oder medizinisches Fachpersonal gerne weiter.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

10mg, 20mg

Packung: No selection

10 pill, 30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill