Plan B (Levonorgestrel) – Notfallverhütung aus der Apotheke
Plan B mit Levonorgestrel ist ein Arzneimittel zur Notfallverhütung. Es wird eingesetzt, wenn nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr oder nach einem Versagen der Verhütungsmethode (z. B. gerissenes Kondom, vergessene Tablette, verspätete Einnahme) eine Schwangerschaft möglichst frühzeitig verhindert werden soll.
Diese Seite bietet eine patientenfreundliche, umfassende Übersicht. Beachten Sie bitte: Plan B kann eine bestehende Schwangerschaft nicht beenden. Je früher Sie es einnehmen, desto besser sind die Chancen, eine Schwangerschaft zu verhindern.
1. Grundinformationen zum Produkt
- Wirkstoff: Levonorgestrel
- Anwendung: Notfallverhütung („Pille danach“)
- Wirkprinzip: Verzögerung/Unterdrückung des Eisprungs
- Typische Darreichung: meist als Einzeldosis (je nach Präparat: 1 Tablette)
- Wirksamkeit: am besten innerhalb von 12 Stunden, auch bis 72 Stunden (3 Tage) verfügbar/angegeben; je früher, desto besser
- Rezept-/Abgabeumfeld: In Österreich in der Regel als apothekenpflichtiges Arzneimittel erhältlich (Details abhängig vom konkreten Produkt und Apothekenberatung)
Hinweis: Plan B ist ein Markenname. Die genaue Zusammensetzung, Darreichungsform und Packungsgröße können je nach Produkt variieren. Lesen Sie daher immer die Angaben in der jeweiligen Packungsbeilage.
2. Wie Levonorgestrel wirkt (Wirkmechanismus)
Levonorgestrel gehört zur Gruppe der Gestagene (ähnlich dem natürlichen Hormon Progesteron). Bei der Notfallverhütung wirkt es vor allem, indem es den Eisprung verzögert oder verhindert.
Kernpunkte:
- Hauptwirkung vor dem Eisprung: Levonorgestrel kann den Eisprung verzögern.
- Verzögerte Befruchtung: Wenn der Eisprung später stattfindet, kann die Befruchtung unter Umständen verhindert werden.
- Kein „Abbruch“ einer bestehenden Schwangerschaft: Ist die Einnistung bereits erfolgt, kann Plan B die Schwangerschaft nicht rückgängig machen.
Die Wirksamkeit ist daher besonders hoch, wenn die Einnahme früh nach dem ungeschützten Verkehr erfolgt – bevor der Eisprung „durch“ ist.
3. Pharmakokinetik: Aufnahme, Verteilung und Abbau
Nach Einnahme wird Levonorgestrel im Allgemeinen rasch resorbiert. Die Substanz erreicht relativ schnell Blutspiegel, die für die Wirkung auf den Zyklus wichtig sind.
Typische pharmakokinetische Aspekte:
- Aufnahme: Levonorgestrel wird aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert.
- Verteilung: Es verteilt sich im Körper und bindet teilweise an Transportproteine.
- Stoffwechsel: Abbau überwiegend über Leber-Enzyme (u. a. CYP-vermittelt – genaue Details sind je nach Fachinformation/Metabolismus-Studien festgelegt).
- Ausscheidung: Metaboliten werden hauptsächlich über Urin und Galle/Fäzes ausgeschieden.
- Halbwertszeit: Die Halbwertszeit liegt im Bereich mehrerer Dutzend Stunden (genaue Werte können je nach Studie/Patientinnen variieren).
Praktisch bedeutet das: Das Timing der Einnahme ist entscheidend. Pharmakokinetik erklärt zwar nicht alle individuellen Unterschiede, bleibt aber wichtig, weil die Wirkung vor allem in der Phase um den Eisprung relevant ist.
4. Typische Anwendung & für wen Plan B gedacht ist
Plan B (Levonorgestrel) ist zur Notfallverhütung gedacht, wenn eine Schwangerschaft durch geeignete Maßnahmen möglichst früh verhindert werden soll. Typische Situationen:
- Unschutzter Geschlechtsverkehr (kein Verhütungsschutz)
- Kondom gerissen, gerutscht oder nicht korrekt verwendet
- Vergessene oder verspätete Einnahme von oralen Verhütungsmitteln
- Versagen einer sonstigen Verhütungsmethode
- Außerplanmäßiger Zeitpunkt im Zyklus, bei dem ein Eisprung wahrscheinlich war
Wichtig: Plan B ist nicht geeignet als regelmäßige Verhütung. Es ist als Einmalmaßnahme gedacht.
5. Timing: Wie schnell müssen Sie handeln?
Die Wirksamkeit hängt stark vom Zeitpunkt der Einnahme ab:
- Am besten: so früh wie möglich, ideal innerhalb von 12 Stunden
- Weiterhin möglich: in der Regel bis 72 Stunden (3 Tage) nach dem ungeschützten Verkehr
Warum es so wichtig ist: Levonorgestrel kann vor allem den Eisprung beeinflussen. Je näher der Eisprung bereits war, desto geringer kann der Nutzen sein.
Tipp: Wenn Sie noch unsicher sind, ob Sie die Einnahme „rechtzeitig“ geschafft haben: Entscheidend ist, nicht zu warten. Fragen Sie Ihre Apotheke/ärztliche Beratung.
6. Dosierung: Übliche Einnahme
Je nach Produkt ist die Dosierung als Einzeldosis vorgesehen. Typischerweise wird:
- eine Tablette (mit einer festgelegten Menge Levonorgestrel) so bald wie möglich nach dem ungeschützten Verkehr eingenommen.
Wichtig: Nehmen Sie genau die Menge aus Ihrer Packung laut Packungsbeilage. Die Zahl der Tabletten kann je nach Präparat variieren.
Wenn Sie sich übergeben müssen:
- Wenn innerhalb kurzer Zeit nach der Einnahme Erbrechen auftritt, kann die Aufnahme vermindert sein.
- In diesem Fall ist häufig eine Nachdosierung erforderlich – wie genau, steht in der Packungsbeilage oder kann in der Apotheke individuell geklärt werden.
Beachten Sie außerdem: Levonorgestrel beeinflusst die nächste Monatsblutung. Diese kann vorzeitig oder verspätet eintreten.
7. Lebensmittel und Getränke: Gibt es Interaktionen mit Essen?
Levonorgestrel kann grundsätzlich mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Essen beeinflusst die Wirkung meist nicht wesentlich.
- Wenn es Ihnen leichter fällt: Nehmen Sie die Tablette mit etwas Wasser ein.
- Bei empfindlichem Magen kann eine Einnahme mit leichter Kost hilfreich sein.
Praktisch wichtig: Vermeiden Sie es, sich nach Einnahme „zu überfordern“. Wenn Ihnen übel ist, nehmen Sie in Ruhe und beobachten Sie sich.
8. Alkohol: Auswirkungen und Empfehlungen
Für Levonorgestrel sind keine typischen „dramatischen“ Interaktionen mit Alkohol bekannt, wie man sie von manchen anderen Arzneimitteln her kennt. Dennoch gilt:
- Alkohol kann Übelkeit/Schwindel verstärken – dies kann dazu führen, dass Sie sich unwohl fühlen oder ggf. erbrechen.
- Bei Erbrechen unmittelbar nach der Einnahme kann die Wirksamkeit sinken.
Empfehlung: Am besten wenig bis keinen Alkohol in den Stunden rund um die Einnahme, damit die Tablette möglichst gut aufgenommen wird.
9. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Bestimmte Medikamente können die Wirksamkeit von Notfallverhütung mit Levonorgestrel verringern, indem sie den Leberstoffwechsel verstärken.
Besonders relevante Wirkstoffgruppen
- Bestimmte Antiepileptika (z. B. Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital – je nach Substanz)
- Rifampicin und andere Rifamycin-Antibiotika
- Bestimmte HIV-Medikamente (u. a. einige Regime mit bestimmten Enzyminduktoren)
- Johanniskraut (Hypericum perforatum) (pflanzliches Mittel)
- Weitere Enzyminduktoren können die Wirksamkeit reduzieren
Wichtig: Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, besonders oben genannte, ist die Beratung in der Apotheke sinnvoll. Es gibt Situationen, in denen eine andere Notfallmethode (z. B. mit einem anderen Wirkmechanismus) bevorzugt werden kann.
Wie Sie schnell prüfen können, ob es „kritisch“ ist
- Nennen Sie in der Apotheke den genauen Medikamentennamen (oder zeigen Sie die Packung).
- Wenn möglich: nennen Sie auch die Dosis und wie lange Sie das Medikament bereits nehmen.
10. Indikationen: Wann ist Plan B angezeigt?
Plan B (Levonorgestrel) ist indiziert zur Notfallverhütung nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder nach Versagen/Fehlanwendung einer Verhütungsmethode.
Relevante Voraussetzung: Der Einsatz zielt darauf ab, den Eisprung zu verzögern oder zu verhindern. Daher ist die Indikation an die Phase im Zyklus gekoppelt, und das Timing spielt eine entscheidende Rolle.
11. Sicherheit und mögliche Nebenwirkungen
Plan B wird allgemein gut vertragen. Dennoch kann es – insbesondere aufgrund der Hormondosis – zu Nebenwirkungen kommen.
Häufige Nebenwirkungen
- Übelkeit
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Brustspannen
- Schwäche/Fatigue
- Blutungsunregelmäßigkeiten (Zwischenblutungen, vorgezogene oder verzögerte Monatsblutung)
Was ist mit der nächsten Periode?
- Die Monatsblutung kann einige Tage früher oder später kommen.
- Wenn die Blutung mehr als 7 Tage überfällig ist oder ungewöhnlich stark/schwach ausfällt, lassen Sie einen Schwangerschaftstest durchführen.
Wann sollten Sie dringend ärztliche Hilfe suchen?
Wenden Sie sich sofort an eine medizinische Fachstelle, wenn:
- starke, anhaltende Unterbauchschmerzen auftreten (selten, aber wichtig zur Abklärung anderer Ursachen)
- ungewöhnliche Symptome auftreten, die Sie beunruhigen
- Sie eine Schwangerschaft vermuten und Schmerzen haben
Hinweis: In seltenen Fällen kann es trotz Notfallverhütung zu einer Schwangerschaft kommen. Bei Schmerzen ist eine Abklärung wichtig.
12. Praktische Tipps für die Anwendung
- So früh wie möglich einnehmen: Planen Sie es nicht „für später“.
- Packungsbeilage lesen: Prüfen Sie, wie viele Tabletten und wann genau einzunehmen sind.
- Wenn Sie erbrechen: Klären Sie in der Apotheke, ob eine Nachdosierung nötig ist.
- Zwischenzeitliche Verhütung: Nutzen Sie bis zum Beginn der nächsten regulären Monatsblutung Kondome oder eine andere sichere Methode, um zusätzliche Risikosituationen zu vermeiden.
- Schwangerschaftstest planen: Wenn die Periode ausbleibt oder ungewöhnlich ist, testen Sie.
- Keine „Dauerlösung“: Plan B ist für Notfälle gedacht. Bei Bedarf an regelmäßiger Verhütung: Beratung für passende Methoden.
13. Alternative Optionen zur Notfallverhütung
Je nach Situation können Alternativen sinnvoll sein. In der Beratung können u. a. diese Optionen besprochen werden:
- Ulipristalacetat (Notfallverhütung mit anderer Wirkweise, häufig länger wirksam; kann in manchen Fällen vorteilhaft sein)
- Kupferspirale (Kupfer-IUP) als sehr wirksame Notfallmethode (unter ärztlicher Anwendung)
- Weitere Beratung bei hohem Risiko oder speziellen Konstellationen (z. B. Einnahme von Enzyminduktoren)
Warum Alternativen wichtig sein können:
- Bestimmte Arzneimittel können Levonorgestrel weniger wirksam machen.
- Je näher der Eisprung war, desto mehr kann die Wirksamkeit sinken.
- Je früher, desto besser – aber Alternativen können in einzelnen Zeitfenstern oder Situationen günstiger sein.
14. Besonderheiten in Österreich: Markt- und Rechts-/Beratungskontext
In Österreich ist die Verfügbarkeit von Notfallverhütung typischerweise über Apotheken geregelt. Je nach Produktlage und behördlichen Vorgaben kann die Abgabe als apothekenpflichtiges Arzneimittel erfolgen. In der Praxis spielt die apothekenbasierte Beratung eine wichtige Rolle:
- Sie erhalten Hilfe bei Dosierung und Timing.
- Wechselwirkungen mit Ihren aktuellen Medikamenten können überprüft werden.
- Bei Unsicherheiten bezüglich Zyklusphase und möglichem Eisprung kann beraten werden.
- Eine Einschätzung zu geeigneten Alternativen kann erfolgen.
Datenschutz & Diskretion: Apotheken behandeln Kundendaten üblicherweise vertraulich. Sie müssen nicht lange erklären – nennen Sie kurz den Anlass und Zeitpunkte, dann wird gezielt beraten.
Aktuelle Leitlinien/Empfehlungen (allgemein): Notfallverhütung gilt als zeitkritisch. In internationalen und nationalen Empfehlungen wird betont, dass die Wahl des geeigneten Präparats auch von Zeit seit dem ungeschützten Verkehr, Zyklusphase und Wechselwirkungen (z. B. Enzyminduktoren) abhängen kann. In Österreich erfolgt die Beratung häufig im Einklang mit den jeweiligen Fachinformationen und gesundheitsbehördlichen/klinischen Empfehlungen.
15. Lieferung und Verfügbarkeit (Online-Apotheke in Österreich)
Bei einer Online-Apotheke in Österreich hängt die konkrete Verfügbarkeit von Lagerbeständen und Lieferwegen ab. In der Regel gilt:
- Online Bestellung: Sie bestellen das Produkt über die Website.
- Verfügbarkeit: Je nach Bestand kann das Produkt sofort versandbereit sein oder eine kurze Nachbeschaffungszeit benötigen.
- Diskrete Lieferung: Pakete werden üblicherweise diskret adressiert.
- Abgabehinweise: Für apothekenpflichtige Produkte kann eine pharmazeutische Abklärung erforderlich sein (z. B. bei Fragen zu Arzneimittelwechselwirkungen oder Zeitpunkt).
Tipp: Wenn es zeitlich dringend ist, wählen Sie – sofern angeboten – die schnellste Lieferoption und vermeiden Sie unnötige Verzögerungen bei der Bestellung.
16. Häufige Fragen (FAQ)
Wie schnell wirkt Plan B?
Plan B muss so früh wie möglich nach dem ungeschützten Verkehr eingenommen werden. Die Wirkung zielt darauf ab, den Eisprung zu beeinflussen – und das ist zeitkritisch. Praktisch heißt das: nicht abwarten, sondern schnell einnehmen.
Kann Plan B eine Schwangerschaft verhindern, wenn der Eisprung schon war?
Levonorgestrel wirkt vor allem vor oder während der Phase der Eisprungverzögerung. Wenn der Eisprung bereits stattgefunden hat und die Befruchtung/erste Schritte der Schwangerschaft bereits eingetreten sind, kann der Nutzen geringer sein. In jedem Fall ist die Einnahme so früh wie möglich sinnvoll und sollte durch eine Beratung begleitet werden.
Wie viele Tabletten nehme ich?
Das hängt vom konkreten Präparat ab. Häufig ist es eine Einzeldosis. Lesen Sie bitte die Packungsbeilage oder fragen Sie in der Apotheke nach dem richtigen Schema für Ihr Produkt.
Was, wenn ich nach der Einnahme erbreche?
Wenn Erbrechen kurz nach der Einnahme auftritt, kann die Aufnahme vermindert sein. Eine Nachdosierung kann erforderlich sein. Klären Sie das bitte anhand der Packungsbeilage oder direkt mit der Apotheke.
Wann sollte ich einen Schwangerschaftstest machen?
Wenn die Monatsblutung mehr als 7 Tage über dem erwarteten Datum liegt, oder wenn sie ungewöhnlich ausfällt, ist ein Schwangerschaftstest sinnvoll. Bei starken Symptomen oder Unklarheiten lassen Sie sich beraten.
Kann ich Plan B mehrmals nehmen?
Plan B ist für Notfälle gedacht. Eine wiederholte Einnahme kann die Blutungsunregelmäßigkeiten verstärken. Für einen zuverlässigen Schutz im Alltag sollten Sie eine regelmäßige Verhütungsmethode planen. Bei häufigen Notfällen ist eine Beratung besonders sinnvoll.
Beeinträchtigt Plan B meine nächste Periode?
Ja, es kann zu Blutungsverschiebungen kommen. Die Periode kann früher oder später auftreten. Achten Sie auf die oben genannten Hinweise zur Testung bei verspäteter Blutung.
Kann ich danach normal weiter verhüten?
Nach der Einnahme sollten Sie bis zur nächsten regulären Periode Kondome oder eine andere zuverlässige Methode verwenden. So reduzieren Sie das Risiko durch weitere ungeschützte Kontakte im gleichen Zyklus.
Gibt es Alkohol-Wechselwirkungen?
Es sind keine typischen direkten Wechselwirkungen bekannt. Dennoch kann Alkohol Übelkeit verstärken und dadurch (bei Erbrechen) die Wirksamkeit beeinträchtigen. Daher besser möglichst wenig Alkohol rund um die Einnahme.
Welche Medikamente können die Wirksamkeit verringern?
Vor allem Enzyminduktoren wie bestimmte Antiepileptika, Rifampicin oder Johanniskraut können die Wirkung reduzieren. Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, nennen Sie sie bei der Beratung.
17. Zusammenfassung: Das Wichtigste auf einen Blick
| Thema | Wichtigste Information |
|---|---|
| Wirkstoff | Levonorgestrel (Gestagen) |
| Zweck | Notfallverhütung nach ungeschütztem Verkehr oder Versagen der Methode |
| Wirkprinzip | Verzögerung/Verhinderung des Eisprungs (vor allem vor dem Eisprung) |
| Zeitfenster | Am besten innerhalb von 12 Stunden, in der Regel bis 72 Stunden |
| Dosierung | Üblicherweise Einzeldosis – genaue Tablettenanzahl gemäß Packungsbeilage |
| Essen | Meist keine wesentliche Beeinflussung; mit Wasser einnehmen |
| Alkohol | Vorsicht: kann Übelkeit/Erbrechen verstärken → Aufnahme kann sinken |
| Wechselwirkungen | Enzyminduktoren (z. B. bestimmte Antiepileptika, Rifampicin, Johanniskraut) können Wirksamkeit senken |
| Nebenwirkungen | Übelkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Blutungsunregelmäßigkeiten |
| Nächste Schritte | Bis zur nächsten Periode Kondome; bei verspäteter Blutung Test |
Merksatz: Wenn es um Notfallverhütung geht, zählt vor allem Tempo. Nehmen Sie Plan B so früh wie möglich nach dem ungeschützten Verkehr ein und lassen Sie bei Fragen (z. B. zu Wechselwirkungen) die Apotheke entscheiden.

