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Sildalis (Sildenafil Citrate 100 mg + Tadalafil 20 mg)

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Sildalis ist ein Kombinationsarzneimittel gegen erektile Dysfunktion. Es enthält Sildenafilcitrat 100 mg und Tadalafil 20 mg, die die Durchblutung im Penis unterstützen und so eine bessere Erektion ermöglichen können. Nehmen Sie Sildalis genau nach den Angaben Ihres Arztes bzw. der Packungsbeilage ein. Nicht für Frauen und Kinder. Beachten Sie mögliche Wechselwirkungen, insbesondere mit Nitraten oder bestimmten Herzmedikamenten.

Sildalis (Sildenafilcitrat 100 mg + Tadalafil 20 mg) – Patienteninformation für Österreich

Sildalis ist ein Kombinationspräparat mit Sildenafilcitrat (100 mg) und Tadalafil (20 mg). Es wird zur Behandlung von (ED) eingesetzt, wenn Männer Schwierigkeiten haben, eine ausreichende Erektion für den Geschlechtsverkehr zu erreichen oder zu halten. Die Kombination aus zwei Wirkstoffen kann die Wirksamkeit und die zeitliche Wirkung verschiedener Wirkprofile unterstützen.

Diese Seite bietet eine verständliche Übersicht für Patientinnen und Patienten in Österreich: Wirkung, Einnahme, Zeitfenster, Wechselwirkungen, Sicherheit, praktische Tipps sowie Informationen zu Verfügbarkeit und organisatorischen Aspekten.


Wichtige Hinweise vorab

  • Keine Einnahme bei Nitraten: Bei gleichzeitiger Anwendung von Nitraten (z. B. gegen Angina pectoris) besteht ein potenziell gefährlicher Blutdruckabfall.
  • Herz-Kreislauf-Risiko: Wenn eine sexuelle Aktivität für Sie medizinisch nicht empfohlen ist, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
  • Warnzeichen: Suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn z. B. Brustschmerz, starke Schwindelanfälle oder plötzliches Sehverlust auftreten.

Produktüberblick

Merkmal Angabe
Arzneimittelname Sildalis
Wirkstoffe Sildenafilcitrat 100 mg + Tadalafil 20 mg
Wirkprinzip PDE-5-Hemmung (u. a. über NO/cGMP)
Anwendungsgebiet Erektile Dysfunktion (ED)
Wirkeintritt / Dauer Je nach Person variabel; Sildenafil eher kurzfristig, Tadalafil länger anhaltend
Besondere Warnung Wechselwirkungen mit Nitraten und bestimmten „Herzmedikamenten“

Wie wirkt Sildalis? (Wirkmechanismus)

Damit eine Erektion entstehen kann, spielen Botenstoffe im Schwellkörpergewebe eine zentrale Rolle. Im Wesentlichen führt die sexuelle Erregung zu einer Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO). NO aktiviert anschließend den Signalweg über cGMP, wodurch sich die glatte Muskulatur im Penisgewebe entspannen kann und mehr Blut in den Schwellkörper fließt.

Sowohl Sildenafil als auch Tadalafil gehören zur Gruppe der PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer). Sie hemmen das Enzym PDE-5, das normalerweise cGMP abbaut. Dadurch bleibt der cGMP-Spiegel länger erhalten, die Blutgefäße können besser reagieren, und eine Erektion wird in Kombination mit sexueller Stimulation wahrscheinlicher.

Wichtig: Diese Medikamente wirken nicht wie ein „direkter Auslöser“ ohne sexuelle Erregung. Üblicherweise ist sexuelle Stimulation weiterhin erforderlich.


Pharmakokinetik: Wie der Körper die Wirkstoffe verarbeitet

Die genauen Werte können je nach Person, Alter, Leber- und Nierenfunktion sowie Einnahmebedingungen variieren. Grundsätzlich gilt:

  • Sildenafil wird nach oraler Einnahme resorbiert. Der Wirkspiegel steigt innerhalb einiger Stunden an, und die Wirkung ist typischerweise eher kurz- bis mittelfristig ausgeprägt.
  • Tadalafil wird ebenfalls oral resorbiert und hat im Vergleich dazu häufig eine länger anhaltende Wirkung, da es relativ lange im Körper wirksam bleibt.

Beide Wirkstoffe werden überwiegend in der Leber verstoffwechselt (u. a. über Enzymsysteme wie CYP3A4). Dies ist für Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten besonders relevant.

Praktische Konsequenz: Die Kombination kann dazu führen, dass das Wirkungsspektrum über unterschiedliche Zeiträume verteilt ist. Das kann bei der Planung helfen, variiert jedoch individuell.


Typische Indikationen: Wann wird Sildalis verwendet?

Sildalis wird verwendet zur Behandlung von erektiler Dysfunktion (ED) bei Männern. Unter ED versteht man anhaltende oder wiederkehrende Schwierigkeiten

  • eine Erektion zu bekommen,
  • oder eine Erektion lange genug für einen zufriedenstellenden Geschlechtsverkehr aufrechtzuerhalten.

ED kann verschiedene Ursachen haben, z. B. Durchblutungsstörungen, hormonelle Faktoren, psychische Belastung oder Nebenwirkungen anderer Medikamente. Sildalis behandelt nicht die Ursache, kann jedoch die Durchblutungsreaktion im Schwellkörper verbessern.


Dosierung und Einnahmeschema

Diese Produktbeschreibung nennt allgemeine Informationen. In der Praxis orientiert sich die exakte Anwendung an der individuellen Situation und an den offiziellen Vorgaben für die jeweilige Darreichungsform.

  • Übliche Anwendung: Einnahme als Tablette nach Bedarf, möglichst im zeitlichen Zusammenhang mit geplantem Geschlechtsverkehr.
  • Stärke: Die Kombination enthält Sildenafil 100 mg und Tadalafil 20 mg. Diese Kombination ist relativ hoch dosiert im Vergleich zu vielen Einzelschemata – daher sind Sicherheit und Wechselwirkungscheck besonders wichtig.

Wichtig: Nehmen Sie nicht mehr ein als vorgesehen und erhöhen Sie die Dosis nicht „auf eigene Faust“. Bei Unsicherheiten sprechen Sie mit medizinischem Fachpersonal.


Timing: Wann sollte Sildalis wirken?

Der Zeitpunkt der Wirkung kann individuell variieren. Als Orientierung:

  • Sildenafil-Anteil: häufig schnellerer Wirkeintritt nach oraler Einnahme (typisch innerhalb von etwa 30–60 Minuten).
  • Tadalafil-Anteil: oft länger anhaltendes Wirkprofil; kann ebenfalls innerhalb von etwa 30–60 Minuten relevant sein, die Wirkung setzt aber bei manchen Personen etwas später ein.

Praktischer Tipp: Wenn Sie das Medikament erstmalig verwenden, ist es sinnvoll, es nicht direkt in einer „kritischen“ Situation auszuprobieren. Testen Sie das Timing in einer ruhigen Situation, wenn möglich.


Einnahme mit oder ohne Nahrung: Lebensmittelinteraktionen

Die Aufnahme im Magen-Darm-Trakt kann durch Nahrung beeinflusst werden, insbesondere durch fettreiche Mahlzeiten.

  • Fettreiche Speisen: können den Wirkeintritt bei PDE-5-Hemmern verzögern.
  • Leichte Mahlzeiten: werden meist besser vertragen; die Wirkung bleibt häufig eher planbar.

Empfehlung: Wenn Sie eine möglichst vorhersehbare Wirkung wünschen, nehmen Sie Sildalis idealerweise nicht direkt nach einer sehr fetten Mahlzeit ein. Ein Abstand von einigen Stunden kann helfen.


Alkohol: Wie wirkt sich Alkohol aus?

Alkohol kann die Erektionsfähigkeit indirekt beeinflussen: Er verändert die Durchblutung, dämpft die Reaktionsfähigkeit und kann die sexuelle Leistungsfähigkeit herabsetzen. In Kombination mit PDE-5-Hemmern besteht zudem die Möglichkeit, dass Schwindel oder Blutdruckabfall stärker spürbar werden.

  • Mäßiger Alkoholkonsum: ist bei vielen Personen weniger problematisch, aber das Risiko für Nebenwirkungen steigt bei höheren Mengen.
  • Starker Alkoholkonsum: kann die Wirksamkeit deutlich reduzieren und das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen.

Sinnvolle Faustregel: Wenn Sie planen, Sildalis zu verwenden, halten Sie den Alkoholkonsum möglichst gering.


Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Bei Sildalis sind vor allem die folgenden Wechselwirkungen relevant:

1) Nitrate und „Stickstoffmonoxid“-Wirkstoffe (absolut kritisch)

Nitrate (z. B. Nitroglycerin, Isosorbid) und bestimmte andere Gefäßerweiterer können zusammen mit PDE-5-Hemmern zu einem starken Abfall des Blutdrucks führen. Das kann lebensgefährlich sein.

  • Bitte verwenden Sie Sildalis nicht, wenn Sie Nitrate einnehmen.

2) Riociguat

Auch Riociguat (für bestimmte Formen der pulmonalen Hypertonie) darf nicht mit PDE-5-Hemmern kombiniert werden.

3) Bestimmte Antimykotika und Antibiotika (CYP3A4-Hemmer)

Medikamente, die Enzyme hemmen, können den Spiegel von Sildenafil/Tadalafil erhöhen und Nebenwirkungen verstärken.

  • Beispiele (je nach Land/Präparat): gewisse Azol-Antimykotika oder Makrolid-Antibiotika.

4) Bestimmte Medikamente, die Enzyme anregen (CYP3A4-Induktoren)

Einige Wirkstoffe können Sildenafil/Tadalafil schneller abbauen und damit die Wirksamkeit reduzieren.

5) Alpha-Blocker bei Prostata/Beschwerden

Bei gleichzeitiger Anwendung von Alpha-Blockern (z. B. gegen Beschwerden beim Wasserlassen) kann das Risiko für Blutdruckabfall steigen. Hier ist eine besondere ärztliche Koordination wichtig.

6) Andere PDE-5-Hemmer

Die Kombination mit weiteren Medikamenten aus der PDE-5-Gruppe kann das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen. Nehmen Sie keine zusätzlichen Mittel dieser Art ohne medizinische Empfehlung.

7) Blutdruckmittel

Da PDE-5-Hemmer den Kreislauf beeinflussen können, kann in Kombination mit Antihypertensiva Schwindel oder orthostatische Beschwerden auftreten.

Merke: Informieren Sie im Zweifel Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Apotheke über alle Medikamente, Nahrungsergänzungen und pflanzlichen Produkte.


Sicherheit und mögliche Nebenwirkungen

Wie bei allen wirksamen Arzneimitteln können auch bei Sildalis Nebenwirkungen auftreten. Nicht jede betroffene Person bekommt alle Beschwerden.

Häufiger bzw. typischerweise beobachtet

  • Kopfschmerzen
  • Gesichtsrötung (Flush)
  • Schwindel
  • Nasale Beschwerden (z. B. verstopfte Nase)
  • Magenbeschwerden oder leichte Übelkeit
  • Hitzegefühl/Wärme

Mögliche Nebenwirkungen, bei denen Sie besonders aufmerksam sein sollten

  • Sehstörungen (z. B. plötzliche Veränderungen des Sehens)
  • Hörstörungen oder plötzliches vermindertes Hörvermögen
  • Brustschmerz, starke Kreislaufprobleme, Ohnmacht
  • Anhaltende schmerzhafte Erektion (Priapismus) – ein Notfall

Notfall: Bei plötzlichen schweren Symptomen (z. B. anhaltender Priapismus, starke Brustschmerzen, schwere Atemnot, plötzliche Sehstörungen) sollten Sie umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Wer sollte besonders vorsichtig sein?

  • Männer mit relevanten Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Personen mit niedrigem Blutdruck oder ausgeprägter Kreislaufempfindlichkeit
  • Betroffene mit schwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörung
  • Personen mit bestimmten Blutkrankheiten oder erhöhtem Priapismus-Risiko

Praktische Tipps für die richtige Anwendung

  • Planen Sie den Zeitpunkt: Wählen Sie ein Timing, das zu Ihrem Ess- und Tagesablauf passt (insbesondere nach Mahlzeiten).
  • Schaffen Sie Rahmenbedingungen: Stress und Zeitdruck können die Wirkung trotz Medikation verringern.
  • Hydrieren Sie sich: Ausreichendes Trinken kann allgemeines Wohlbefinden unterstützen (ohne Übertreibung).
  • Langsam beginnen: Wenn Sie den Wirkstoff zum ersten Mal nutzen, planen Sie eine „entspannte“ Situation.
  • Beobachten Sie Nebenwirkungen: Bei deutlichem Schwindel oder Kreislaufproblemen brechen Sie die Aktivität ab und holen Sie Rat.
  • Keine Selbstkombination: Nehmen Sie keine zusätzlichen ED-Medikamente oder unklaren „Booster“ parallel.

Alternative Optionen (Auswahlmöglichkeiten in der ED-Behandlung)

Je nach Ursache der erektilen Dysfunktion können neben PDE-5-Hemmern weitere Ansätze sinnvoll sein.

Medikamentöse Alternativen

  • Andere PDE-5-Hemmer: z. B. mit unterschiedlicher Wirkdauer (schneller oder länger anhaltend).
  • Andere Wirkmechanismen: je nach Verfügbarkeit und individueller Situation können weitere Therapien in Betracht kommen (etwa bei bestimmten Sonderfällen).

Nicht-medikamentöse Ansätze

  • Lebensstil: Gewichtsmanagement, regelmäßige Bewegung, Raucherentwöhnung.
  • Psychologische Faktoren: Stress, Angst vor Versagen und Beziehungsprobleme können ED verstärken – Beratung kann helfen.
  • Abklärung der Ursachen: z. B. Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Hormonprobleme.

Tipp: Wenn ED wiederholt auftritt oder sich verschlechtert, lohnt sich eine ärztliche Abklärung. So können Ursachen gezielt behandelt werden.


Markt- und rechtlicher Kontext in Österreich

In Österreich unterliegt der Vertrieb von Arzneimitteln strengen Regeln. Für Online-Käufe gelten insbesondere Anforderungen an:

  • Seriosität des Anbieters und die ordnungsgemäße Abwicklung der Bestellung
  • Zulassung/Verkehrsfähigkeit des jeweiligen Produkts
  • korrekte Kennzeichnung (Wirkstoffe, Stärke, Anwendung, Lagerung)
  • Datenschutz und sichere Zahlungsabwicklung

Bei ED-Medikamenten ist außerdem relevant, dass Produkte nur über geeignete Kanäle bezogen werden sollten, um Qualität und Sicherheit zu gewährleisten. Achten Sie auf eine nachvollziehbare Herkunft und eine verständliche Produktinformation.

„Aktuelle Leitlinien“ und medizinische Praxis

Allgemein empfehlen Fachgesellschaften, ED-Patienten zunächst zu evaluieren: körperliche Ursachen, Medikamente, Lebensstil und Risikofaktoren spielen eine zentrale Rolle. PDE-5-Hemmer gelten häufig als erste medikamentöse Option, sofern keine Gegenanzeigen bestehen. Außerdem wird betont, dass die Auswahl des Wirkstoffs und des Zeitplans individuell erfolgen sollte.

Wichtig: Die Kombination aus mehreren PDE-5-Hemmern erfordert besondere Vorsicht, da das Nebenwirkungsrisiko steigen kann. Falls Sie Vorerkrankungen haben oder regelmäßig Medikamente einnehmen, lassen Sie die Situation idealerweise medizinisch abklären.


Verfügbarkeit, Lieferung und Kaufabwicklung

Online-Apotheken in Österreich bieten häufig die Möglichkeit, Arzneimittel diskret und termingerecht zuzustellen. Je nach Anbieter können Verfügbarkeit, Lieferzeiten und Versandoptionen variieren.

  • Verfügbarkeit: abhängig von Bestand und Region.
  • Lieferzeit: häufig innerhalb weniger Werktage, kann aber in Stoßzeiten abweichen.
  • Versand & Diskretion: seriöse Anbieter verpacken üblicherweise diskret.
  • Verpackung: Bewahren Sie die Originalverpackung mit Beipacktext auf.

Lagern: Befolgen Sie die Angaben auf der Packung (z. B. Temperatur, Licht- und Feuchteschutz). Halten Sie das Arzneimittel von Kindern fern.


FAQ – Häufige Fragen zu Sildalis

1) Wie schnell wirkt Sildalis?

Viele Patienten spüren eine Wirkung innerhalb von etwa 30–60 Minuten. Da die Kombination aus Sildenafil und Tadalafil besteht, kann die Wirkung jedoch je nach Person unterschiedlich einsetzen. Planen Sie beim ersten Mal genug Zeit ein.

2) Wie lange hält die Wirkung an?

Tadalafil wirkt bei vielen Personen länger als Sildenafil. Dadurch kann das Wirkungsspektrum über einen längeren Zeitraum reichen als bei reinen Sildenafil- oder Tadalafil-Einzelschemata. Die individuelle Dauer variiert.

3) Kann ich Sildalis jeden Tag einnehmen?

Das hängt vom jeweiligen Einnahmeschema ab, das für das Präparat vorgesehen ist und von Ihrer individuellen medizinischen Situation. Nutzen Sie bitte ausschließlich das empfohlene Schema.

4) Was passiert, wenn ich die Tablette nach einer sehr fetten Mahlzeit nehme?

Eine fettreiche Mahlzeit kann die Aufnahme verlangsamen. Dadurch kann sich der Wirkeintritt verzögern. Für besseres Timing kann ein Abstand zur schweren Mahlzeit sinnvoll sein.

5) Darf ich Alkohol trinken?

Alkohol kann Nebenwirkungen verstärken und die Erektion beeinträchtigen. Wenn Sie trinken, dann möglichst moderat und achten Sie besonders auf Schwindel oder Kreislaufprobleme.

6) Welche Medikamente vertragen sich nicht?

Besonders kritisch sind Nitrate sowie bestimmte weitere Wirkstoffe (z. B. Riociguat). Auch Wechselwirkungen mit manchen Antibiotika/Antimykotika sowie Alpha-Blockern können relevant sein. Prüfen Sie immer Ihre Medikation.

7) Ist Sildalis für Frauen oder Jugendliche geeignet?

Das Präparat ist für die Behandlung bei Männern mit erektiler Dysfunktion vorgesehen. Für andere Personengruppen gelten andere Sicherheits- und Zulassungsanforderungen.

8) Was muss ich tun, wenn ich eine Dosis vergessen habe?

Wenn Sie Sildalis nach Bedarf nutzen, ist „vergessen“ oft weniger relevant als bei täglichen Medikamenten. Orientieren Sie sich am geplanten Zeitpunkt und nehmen Sie keine doppelte Menge.

9) Wann sollte ich ärztlichen Rat einholen?

Wenn Sildalis nicht wie erwartet wirkt, wenn Nebenwirkungen auftreten, oder wenn Sie Risikofaktoren haben (Herzprobleme, schwere Kreislaufbeschwerden). Auch bei ungeklärter Verschlechterung der ED ist eine Abklärung sinnvoll.

10) Können sich die Nebenwirkungen von Person zu Person stark unterscheiden?

Ja. Dosierung, individuelle Empfindlichkeit, Essgewohnheiten, Alkohol, Begleitmedikationen und Vorerkrankungen beeinflussen, welche Nebenwirkungen auftreten.


Zusammenfassung

Sildalis (Sildenafilcitrat 100 mg + Tadalafil 20 mg) ist ein Kombinationspräparat zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Es wirkt als PDE-5-Hemmer und unterstützt die natürliche Erektionsreaktion in Kombination mit sexueller Stimulation. Der Sildenafil-Anteil kann eher schneller ansprechen, während der Tadalafil-Anteil typischerweise länger wirksam bleibt. Für eine gute Verträglichkeit sind Essens- und Alkoholfaktoren sowie Wechselwirkungen entscheidend.

Wenn Sie Fragen zu Ihrer individuellen Situation haben – insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, regelmäßigen Medikamenten oder früheren Nebenwirkungen – holen Sie bitte fachlichen Rat ein. So können Sie das Risiko minimieren und die Chancen auf eine zufriedenstellende Wirkung erhöhen.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

100/20mg

Packung: No selection

10 pill, 30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 270 pill