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Zestoretic (Lisinopril / Hydrochlorothiazide)

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Zestoretic enthält Lisinopril und Hydrochlorothiazid. Es hilft, den Blutdruck zu senken und das Herz zu entlasten. Lisinopril entspannt die Blutgefäße, Hydrochlorothiazid fördert die Ausscheidung von überschüssigem Wasser über die Nieren. Dadurch kann der Blutdruck stabiler werden. Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem Schwindel, Müdigkeit oder ein trockener Husten. Regelmäßige Kontrollen von Blutdruck, Nierenwerten und Elektrolyten sind wichtig.

Zestoretic® (Lisinopril / Hydrochlorothiazid) – Patienteninformation

Zestoretic ist eine Kombinationsmedikation aus Lisinopril (ein ACE-Hemmer) und Hydrochlorothiazid (ein „Wasser“- bzw. Diuretikum). Die Kombination wird eingesetzt, um den Blutdruck zu senken und das Risiko von Folgeerkrankungen zu reduzieren – insbesondere bei Patientinnen und Patienten, bei denen eine Einzeltherapie nicht ausreicht.

1. Was ist Zestoretic?

Zestoretic ist eine feste Kombinationspackung mit zwei Wirkstoffen: Lisinopril und Hydrochlorothiazid. Beide tragen zur Blutdruckkontrolle bei, jedoch über unterschiedliche Mechanismen. Durch die Kombination kann häufig eine bessere Blutdrucksenkung erreicht werden als mit einem Wirkstoff allein.

Wirkstoffe Wirkstoffklassen Typischer Zweck
Lisinopril ACE-Hemmer Gefäßerweiterung, Entlastung des Herz-Kreislauf-Systems
Hydrochlorothiazid Thiazid-Diuretikum Wasser- und Salz-Ausscheidung, Blutdrucksenkung
Kombination Blutdrucksenkende Kombination Therapie bei Bluthochdruck, oft bei Bedarf in Kombination

Wie bei allen blutdrucksenkenden Arzneimitteln ist die individuelle Einstellung wichtig. Zestoretic wird üblicherweise als Teil eines Gesamtplans (z. B. Ernährungs- und Lebensstilmaßnahmen, regelmäßige Kontrollen) verwendet.

2. Wie wirkt Zestoretic?

Die Wirkung entsteht aus der Zusammenarbeit beider Komponenten: Lisinopril greift in das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) ein, Hydrochlorothiazid unterstützt die Regulation von Flüssigkeit und Elektrolyten.

2.1 Lisinopril (ACE-Hemmer)

Lisinopril hemmt das Enzym ACE (Angiotensin-Converting-Enzyme). Dadurch:

  • entsteht weniger Angiotensin II (ein Stoff, der Gefäße verengt),
  • die Blutgefäße weiten sich,
  • es kommt zu einer geringeren Aldosteron-Ausschüttung, wodurch die Salz- und Wasser-Rückresorption beeinflusst wird,
  • in der Folge sinken Blutdruck und Herzbelastung.

2.2 Hydrochlorothiazid (Thiazid-Diuretikum)

Hydrochlorothiazid wirkt in der Niere vor allem im Bereich der distalen Tubuli. Es fördert die Ausscheidung von Natrium und Wasser, was zu einem verringerten Blutvolumen und einer verbesserten Blutdruckregulation führt. Zusätzlich beeinflusst es den Elektrolythaushalt (z. B. Kalium).

2.3 Warum die Kombination?

Viele Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck profitieren von der Kombination: Das Diuretikum verstärkt die Blutdrucksenkung, und der ACE-Hemmer kann gegenläufige Effekte auf den Elektrolythaushalt teilweise ausgleichen. Gleichzeitig müssen Risiken (z. B. Elektrolytverschiebungen, Nierenfunktionsänderungen) besonders im Blick behalten werden.

3. Pharmakokinetik: Wie verarbeitet der Körper die Wirkstoffe?

Pharmakokinetik beschreibt, wie ein Arzneimittel aufgenommen, verteilt, verarbeitet und ausgeschieden wird. Angaben können je nach individueller Situation (z. B. Nierenfunktion, Alter) variieren.

3.1 Lisinopril

  • Aufnahme: wird nach Einnahme über den Magen-Darm-Trakt resorbiert.
  • Verteilung: wirkt systemisch und wird zur Beeinflussung des RAAS eingesetzt.
  • Ausscheidung: erfolgt hauptsächlich über die Nieren (daher Bedeutung der Nierenfunktion).

3.2 Hydrochlorothiazid

  • Aufnahme: wird ebenfalls über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
  • Verteilung: verteilt sich im Körper und entfaltet seine Wirkung in der Niere.
  • Ausscheidung: erfolgt überwiegend über die Nieren; der Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt kann sich entsprechend verändern.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion können sich Wirkstoffspiegel verändern, und es kann nötig sein, die Dosis anzupassen sowie Laborkontrollen engmaschiger zu planen.

4. Typische Anwendungen (Indikationen)

Zestoretic wird typischerweise bei arterieller Hypertonie eingesetzt – also bei erhöhtem Blutdruck. Eine Kombinationstherapie ist häufig dann sinnvoll, wenn:

  • der Blutdruck mit einem einzelnen Wirkstoff nicht ausreichend kontrolliert werden kann,
  • eine gleichzeitige Beeinflussung verschiedener Blutdruckmechanismen (RAAS + Flüssigkeit/Elektrolyte) erwünscht ist,
  • eine stabile Einstellung durch eine fixe Kombination vereinfachen soll.

Welche konkrete Indikation bei Ihnen zutrifft, hängt von Ihrer individuellen Diagnose und Vorgeschichte ab. Häufig wird Zestoretic in der Praxis im Rahmen eines Gesamttherapieplans verwendet, der auch regelmäßige Blutdruckmessungen und Laborwerte beinhaltet.

5. Einnahme: Timing und praktische Hinweise

Nehmen Sie Zestoretic regelmäßig ein, genau so wie es vereinbart wurde. Damit können Schwankungen im Wirkspiegel reduziert und die Blutdruckkontrolle verbessert werden.

5.1 Wann wirkt es?

  • Blutdrucksenkung: kann bereits nach relativ kurzer Zeit spürbar sein, die volle Wirkung kann aber über mehrere Tage bis Wochen anhalten.
  • Diuretischer Effekt: zeigt sich häufig zu Beginn der Therapie und kann im Verlauf stärker oder schwächer ausgeprägt sein.

5.2 Bestes Timing im Alltag

Da Hydrochlorothiazid zu vermehrtem Wasserlassen führen kann, wird in der Praxis häufig empfohlen:

  • morgens einzunehmen (um nächtliches Wasserlassen zu vermeiden), sofern dies in Ihrem Therapieplan so vorgesehen ist,
  • zur gleichen Tageszeit zu nehmen, um einen gleichmäßigen Effekt zu unterstützen.

5.3 Wenn Sie eine Dosis vergessen haben

Wenn eine Einnahme vergessen wurde, gilt meist:

  • nicht doppelt nachnehmen, um eine verpasste Dosis auszugleichen,
  • holen Sie die Einnahme nur nach, wenn es zeitlich sinnvoll ist und dies Ihrem persönlichen Schema entspricht.

Bei Unsicherheit fragen Sie in der Apotheke nach oder orientieren Sie sich an der Packungsbeilage. Wichtig ist, das Risiko von Blutdruckabfällen oder Elektrolytverschiebungen nicht durch „Doppel-Einnahmen“ zu erhöhen.

6. Wechselwirkungen mit Essen

In vielen Fällen ist Zestoretic unabhängig von Mahlzeiten einnehmbar. Dennoch kann die tatsächliche Verträglichkeit im Alltag variieren. Praktisch bedeutet das:

  • Wenn Ihnen übel ist oder Sie empfindlich auf Tabletten reagieren, kann eine Einnahme mit oder nach dem Essen hilfreich sein.
  • Halten Sie sich an eine konstante Routine (z. B. immer nach dem Frühstück), sofern Ihre Situation stabil ist.

Bei Patientinnen und Patienten mit besonderen Ernährungsanforderungen (z. B. natriumreduzierte Kost) kann sich der Effekt des Diuretikums verstärken oder abschwächen – ein ärztliches Monitoring der Werte ist dann besonders wichtig.

7. Alkohol und relevante Arzneimittelwechselwirkungen

7.1 Alkohol

Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung verstärken und das Risiko für Schwindel, Benommenheit oder orthostatische Beschwerden erhöhen (z. B. beim Aufstehen). Daher empfiehlt sich:

  • Alkohol nur in moderaten Mengen,
  • bei den ersten Therapiewochen besonders auf Kreislaufreaktionen zu achten,
  • im Zweifel Alkohol zu reduzieren oder die Verträglichkeit zu beobachten.

7.2 Wichtige Arzneimittelwechselwirkungen

Wechselwirkungen hängen stark von Ihrer Medikation und Ihren Vorerkrankungen ab. Besonders relevant sind folgende Gruppen:

  • Andere blutdrucksenkende Mittel: Können die Wirkung additiv verstärken (mehr Blutdruckabfall möglich).
  • Kaliumhaltige Präparate und kaliumsparende Diuretika (z. B. Spironolacton, Eplerenon, Triamteren, Amilorid): Können das Risiko für Hyperkaliämie (zu viel Kalium) erhöhen – je nach Kombination und individueller Situation.
  • NSAR (z. B. Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen) und andere schmerz- oder entzündungshemmende Mittel: Können die Nierenfunktion belasten und den Blutdruckeffekt abschwächen; zudem steigt das Risiko für Nierenprobleme bei entsprechender Ausgangslage.
  • Diuretika im Rahmen einer Kombination: Kann zu stärkerer Flüssigkeits- und Elektrolytveränderung führen.
  • Lithium: Eine Kombination erfordert besondere Vorsicht, da Lithiumspiegel steigen können.
  • Antidiabetika (z. B. Insulin, Sulfonylharnstoffe, Metformin): Thiazide können den Blutzucker beeinflussen; die Therapie kann eine Anpassung benötigen.
  • Arzneimittel, die Elektrolyte beeinflussen: z. B. bestimmte Abführmittel (bei häufiger Anwendung), Corticosteroide oder andere Wirkstoffe, die Kalium senken können.
  • Sympathomimetika (z. B. manche Erkältungsmittel mit abschwellenden Wirkstoffen): Können die Blutdrucksenkung vermindern.

Informieren Sie Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt sowie Ihre Apotheke stets über alle Medikamente, auch rezeptfreie und pflanzliche Produkte. So lassen sich Risiken für Nierenfunktion und Elektrolyte besser einschätzen.

8. Dosierung (Orientierung)

Die konkrete Dosierung von Zestoretic richtet sich nach Blutdruck, Nierenfunktion, Begleiterkrankungen, Elektrolytwerten und gegebenenfalls vorangegangenen Therapien. Daher sind die folgenden Angaben als allgemeine Orientierung zu verstehen.

8.1 Typischer Dosisrahmen

Zestoretic ist in verschiedenen Stärken erhältlich. In der Praxis wird häufig mit niedriger Dosis begonnen und anschließend – wenn nötig – schrittweise angepasst. Bei Kombinationen kann ein Wechsel zwischen Stärken erforderlich sein.

  • Bei Beginn oder Dosiserhöhung wird meist besonders auf Blutdruck, Nierenwerte und Elektrolyte geachtet.
  • Bei älteren Patientinnen und Patienten oder bei reduzierter Nierenfunktion kann eine vorsichtigere Einstellung sinnvoll sein.

8.2 Laborkontrollen

Besonders wichtig sind Kontrollen zu:

  • Kalium (Risiko sowohl für zu viel als auch für zu wenig, je nach Konstellation),
  • Natrium,
  • Kreatinin / Nierenfunktion,
  • Blutzucker (bei entsprechender Vorgeschichte),
  • gegebenenfalls weiteren Elektrolyten.

Wenn Sie eine neue Medikation beginnen, krank sind (z. B. Durchfall/Erbrechen) oder ungewöhnliche Symptome entwickeln, kann ein früheres Prüfen der Werte sinnvoll sein.

9. Sicherheitsprofil: Nebenwirkungen und worauf achten?

Wie alle Arzneimittel kann auch Zestoretic Nebenwirkungen verursachen. Viele sind mild und vorübergehend, andere erfordern eine ärztliche Abklärung. Die Häufigkeiten sind individuell verschieden.

9.1 Häufig/typisch auftretend

  • Schwindel, vor allem bei Beginn oder bei Dosiserhöhung
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit oder allgemeines Unwohlsein
  • Husten (häufiger unter ACE-Hemmern)
  • Vermehrtes Wasserlassen (v. a. zu Beginn durch Hydrochlorothiazid)
  • Elektrolytveränderungen (z. B. niedriges Natrium oder Kalium – je nach Konstellation)
  • gelegentlich Störungen im Magen-Darm-Trakt (z. B. Übelkeit)

9.2 Selten, aber wichtig: Sofort abklären lassen

Bestimmte Symptome können auf ernste Reaktionen hinweisen:

  • Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder im Hals, verbunden mit Atemnot oder Schluckbeschwerden (Hinweis auf Angioödem).
  • Starke Benommenheit, Ohnmacht oder Zeichen eines ausgeprägten Blutdruckabfalls.
  • Anhaltende schwere Durchfälle/Erbrechen oder Zeichen von Austrocknung (Dehydratation) – kann Nierenwerte verschlechtern.
  • Sehr starke Muskelschmerzen, Schwäche oder Herzrhythmusstörungen (können mit Elektrolytverschiebungen zusammenhängen).
  • Gelbfärbung der Haut oder der Augen, starke Oberbauchschmerzen oder ungewöhnliche Blutergüsse (sehr selten, aber abklärungsbedürftig).

9.3 Sicherheit bei besonderen Personengruppen

  • Ältere Menschen: häufiger verstärkte Wirkung möglich; häufigere Laborkontrollen sinnvoll.
  • Nierenfunktionsstörung: erhöhtes Risiko für erhöhte Wirkstoffspiegel und Elektrolytverschiebungen.
  • Diabetes: Thiazide können Blutzucker beeinflussen; Kontrollen wichtig.
  • Gicht/erhöhte Harnsäure: Thiazide können Harnsäurespiegel erhöhen und Gichtanfälle begünstigen.

10. Wichtige Warnhinweise

Damit Zestoretic sicher und verträglich eingesetzt werden kann, sollten bestimmte Situationen besonders berücksichtigt werden. Im Folgenden finden Sie allgemeine Hinweise:

  • Beginn der Therapie: In den ersten Tagen kann der Blutdruck stärker fallen. Achten Sie auf Schwindel, insbesondere beim Aufstehen. Seien Sie vorsichtig beim Autofahren, bis Sie wissen, wie Sie reagieren.
  • Flüssigkeitsmangel: Bei starkem Schwitzen, Durchfall oder Erbrechen kann sich das Risiko für Nierenprobleme erhöhen. Bei solchen Ereignissen ist eine schnelle Rücksprache sinnvoll.
  • Elektrolyte: Regelmäßige Blutuntersuchungen helfen, Kalium, Natrium und Nierenwerte im Bereich zu halten.
  • Husten: Ein trockener, anhaltender Husten kann auf den ACE-Hemmer zurückgehen. Wenn der Husten stört, sollte ärztlich besprochen werden, ob Alternativen sinnvoll sind.
  • Allergische Reaktionen: Bei Anzeichen eines Angioödems (Schwellungen im Gesicht/Hals) ist sofortige medizinische Abklärung erforderlich.
  • Operationen/Anästhesie: Informieren Sie das medizinische Personal über Ihre Medikation, da Blutdruckabfälle während Eingriffen möglich sein können.

11. Tipps für den Alltag: So nutzen Sie Zestoretic praktisch

11.1 Regelmäßigkeit und Dokumentation

  • Nehmen Sie die Tabletten zu einer festen Uhrzeit.
  • Führen Sie – besonders in der Einstellungsphase – Blutdruckmessungen (z. B. morgens und abends) in einem Heft oder einer App.
  • Notieren Sie Symptome (z. B. Schwindel, Husten) und sprechen Sie Änderungen beim nächsten Kontakt an.

11.2 Trinken und Elektrolyte

  • Bei Hitze oder Sport: achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
  • Bei Nieren- oder Herzproblemen sind Flüssigkeitsmengen individuell – halten Sie sich an die Vorgaben Ihres Behandlungsteams.
  • Vermeiden Sie „auf eigene Faust“ kaliumreiche Supplemente ohne Abklärung.

11.3 Wenn Sie neue Medikamente beginnen

Besonders bei Schmerzmitteln (NSAR), Entwässerungstabletten oder Präparaten gegen Sodbrennen/Übelkeit kann es zu Wechselwirkungen kommen. Ein kurzer Check in der Apotheke spart oft Zeit und vermeidet Probleme.

11.4 Lebensstil, der unterstützt

Die Wirkung von Blutdruckmedikamenten wird häufig durch Lebensstilfaktoren positiv beeinflusst:

  • salzbewusste Ernährung (gemäß individueller Empfehlung),
  • regelmäßige Bewegung,
  • Gewichtskontrolle,
  • Rauchstopp,
  • ausreichender Schlaf und Stressreduktion.

12. Alternative Optionen

Wenn Zestoretic nicht ausreichend wirkt, nicht gut vertragen wird oder wenn besondere Risiken bestehen, kommen verschiedene Alternativen infrage – je nach Situation:

12.1 Andere Kombinationen oder Wirkstoffgruppen

  • Andere ACE-Hemmer oder AT1-Blocker (Sartane) in Kombination mit einem Diuretikum
  • ACE-Hemmer allein oder Diuretikum allein, wenn eine Kombination nicht erforderlich ist
  • je nach Indikation weitere Blutdruckklassen (z. B. Calciumantagonisten)

12.2 Anpassung statt Wechsel

Manchmal lässt sich das Sicherheitsprofil verbessern, ohne komplett auf eine andere Wirkstoffgruppe zu wechseln, z. B. durch:

  • Dosisanpassung,
  • Wechsel der Einnahmezeit,
  • enge Laborkontrollen und begleitende Maßnahmen.

Eine Auswahl sollte immer an Ihre individuellen Werte (Blutdruck, Nierenfunktion, Elektrolyte) und Begleiterkrankungen angepasst werden.

13. Markt- und Rechtskontext in Österreich (allgemein)

In Österreich sind Arzneimittel einer bestimmten Kategorie zugeordnet. Die Abgabe erfolgt grundsätzlich entsprechend den geltenden Regeln und Versorgungsvorgaben. Für die Online-Bestellung in einer Apotheke gelten zudem Anforderungen an Identitäts- und Rechtsprüfungen sowie Versandbedingungen.

Für Zestoretic als blutdrucksenkendes Kombinationspräparat ist entscheidend, dass die Anwendung sicher, dokumentiert und an die individuelle Situation angepasst erfolgt. Die Apotheke kann im Rahmen der Abgabe beratend unterstützen, z. B. bei der Überprüfung Ihrer Medikation auf mögliche Wechselwirkungen.

Hinweis: Produktverfügbarkeit und konkrete Packungsgrößen können je nach Hersteller/Handelsplanung variieren. Bei Engpässen kann es zu Lieferzeiten kommen; alternativ können vergleichbare Stärken oder passende Präparate aus dem Sortiment angeboten werden.

14. Aktuelle Hinweise/Guidance (allgemein)

In der Behandlung von Bluthochdruck legen Leitlinien großen Wert auf:

  • regelmäßige Blutdruckkontrollen (auch zu Hause),
  • Risikostratifizierung (z. B. Herz-Kreislauf-Risiko, Nierenfunktion),
  • Überwachung von Laborwerten, wenn Diuretika oder ACE-Hemmer eingesetzt werden,
  • individualisierte Therapieansätze (Komorbiditäten, Verträglichkeit, Laborbefunde).

Besonders relevant ist in der Praxis die Kontrolle von Nierenparametern und Elektrolyten, da ACE-Hemmer und Thiazide den Haushalt von Kalium, Natrium und die Nierenfunktion beeinflussen können.

Wenn Sie neue Symptome bemerken oder Ihre Werte deutlich schwanken, ist eine zeitnahe Rücksprache sinnvoll.

15. Lieferung und Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit von Zestoretic kann von Region, Packungsgröße und Lagerbestand abhängen. Nach Bestellung wird – sofern verfügbar – zeitnah versendet.

  • Lieferzeiten: können variieren; bei Nachbestellungen oder Engpässen verlängern sie sich.
  • Versand: erfolgt nach den üblichen Anforderungen an Arzneimittelversand (sachgerechte Verpackung, Schutz vor äußeren Einflüssen).
  • Rückfragen: Bei Fragen zur Stärke/Packungsgröße oder zu Alternativen kann die Apotheke beratend unterstützen.

Bewahren Sie Zestoretic gemäß Packungshinweisen auf (z. B. vor Feuchtigkeit und Wärme geschützt). Achten Sie auf das Verfallsdatum.

16. FAQ – Häufige Fragen

Wie schnell senkt Zestoretic den Blutdruck?

Viele Patientinnen und Patienten merken eine erste Wirkung innerhalb der ersten Tage. Die volle, stabile Blutdruckkontrolle kann jedoch mehrere Wochen in Anspruch nehmen, insbesondere nach Anpassungen der Dosis.

Warum wird oft die Einnahme am Morgen empfohlen?

Hydrochlorothiazid kann zu vermehrtem Wasserlassen führen. Die Einnahme am Morgen hilft häufig, nächtliche Toilettengänge zu reduzieren. Nehmen Sie es jedoch nur in der Weise ein, die zu Ihrem Therapieplan passt.

Darf ich bei Zestoretic Auto fahren?

Das hängt von Ihrer individuellen Reaktion ab. Vor allem in den ersten Tagen (oder nach Dosiserhöhung) kann Schwindel auftreten. Wenn Sie sich benommen fühlen, vermeiden Sie das Lenken von Fahrzeugen, bis Sie sicher sind, wie Sie Zestoretic vertragen.

Kann Zestoretic Husten verursachen?

Ja. Ein trockener, anhaltender Husten ist eine bekannte mögliche Nebenwirkung von ACE-Hemmern wie Lisinopril. Wenn der Husten belastend ist, besprechen Sie dies mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt – eine Umstellung kann nötig sein.

Welche Lebensmittel sollten vermieden werden?

Für die meisten Menschen gibt es keine strikte „verbotene“ Liste. Wichtig ist jedoch, die allgemeine Empfehlung zur Salzaufnahme zu beachten, besonders wenn Sie eine natriumarme Ernährung erhalten. Bei individuellen Diätplänen (z. B. Kaliumrestriktion) sind die Vorgaben maßgeblich.

Welche Laborwerte werden unter der Therapie kontrolliert?

Typischerweise werden Nierenwerte und Elektrolyte wie Kreatinin, Kalium und Natrium überprüft. Gegebenenfalls werden weitere Werte kontrolliert, z. B. Blutzucker bei Diabetes.

Kann ich Ibuprofen oder andere Schmerzmittel zusammen mit Zestoretic nehmen?

NSAR wie Ibuprofen können die Nierenfunktion belasten und den Effekt beeinflussen. Eine Kombination ist nicht grundsätzlich verboten, aber erfordert Vorsicht – besonders bei älteren Menschen oder bei bestehenden Nierenproblemen. Am besten klären Sie die passende Option in der Apotheke oder bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.

Was passiert, wenn ich eine Dosis vergesse?

Nehmen Sie nicht doppelt ein. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie vorgehen sollen, fragen Sie bei der Apotheke nach oder orientieren Sie sich an der Packungsbeilage bzw. Ihrem Einnahmeschema.

Ist Alkohol während der Behandlung erlaubt?

In der Regel ist maßvoller Alkoholkonsum möglich, kann aber den Blutdruck und die Kreislaufstabilität beeinflussen. Besonders beim Start oder bei Dosisänderungen sollten Sie vorsichtig sein und Schwindel/Benommenheit beobachten.

Welche Warnzeichen deuten auf eine ernste Nebenwirkung hin?

Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe, wenn z. B. Schwellungen im Gesicht/Hals, Atemnot, starke Benommenheit/Beinahe-Ohnmacht, anhaltendes Erbrechen/Durchfall mit Austrocknung, oder starke Muskelschwäche/Herzrhythmusstörungen auftreten.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

5/12.5g/mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill