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Clomiphene

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Clomifen (Clomiphene) wird zur Behandlung bestimmter hormonell bedingter Fruchtbarkeitsstörungen eingesetzt. Es wirkt, indem es die Signale im Gehirn beeinflusst, die die Bildung von Eizellreifung und Eisprung unterstützen. Häufig erfolgt die Anwendung in festen Zeitabständen über mehrere Tage, entsprechend dem individuellen Behandlungsplan. Während der Therapie können hormonelle Veränderungen auftreten. Bitte befolgen Sie die Angaben Ihres Arztes und lassen Sie sich beraten, wenn Beschwerden auftreten.
Clomifen – Patienteninformation (Österreich)

Clomifen (Clomiphene) – Patienteninformation für Österreich

Clomifen ist ein Arzneimittel, das in der Frauenheilkunde besonders bei bestimmten Formen der Zyklusstörung und ausbleibenden bzw. unregelmäßigen Eisprüngen eingesetzt wird. Es unterstützt den Körper dabei, den Eisprung anzuregen und damit die Chancen auf eine Schwangerschaft zu verbessern. Nachfolgend finden Sie eine umfassende, patientenfreundliche Übersicht zu Wirkweise, Anwendung, Sicherheit und wichtigen Wechselwirkungen – speziell mit Blick auf typische Fragen aus dem Alltag.

Wichtige Hinweise vorab

  • Diese Information ersetzt nicht das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt. Die geeignete Anwendung hängt von Ihrer individuellen Situation ab (z. B. Zyklusmuster, Untersuchungsergebnisse, Hormonwerte).
  • Clomifen wird üblicherweise in Zyklusphasen angewendet, damit sich die Wirkung gezielt in Richtung Eisprung entfalten kann.
  • Während der Behandlung sollten empfohlene Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.

Grundlegende Produktinformationen

Aspekt Beschreibung
Wirkstoff Clomifen (häufig als Clomifencitrat verwendet)
Klassifikation Selektiver Modulator des Östrogenrezeptors (SERM)
Anwendungsgebiet Eisprunginduktion bei bestimmten Formen von Anovulation/Zyklusstörung
Wichtiger Wirkrahmen Auslösen bzw. Unterstützen der Ovulation über hormonelle Signalwege
Formen Üblicherweise Tabletten (je nach Präparat/Stärke)
Typischer Behandlungsrhythmus Mehrere Zyklen möglich; Planung und Grenzen nach ärztlicher Bewertung

In der Praxis wird der Wirkstoff oft unter dem Namen Clomifen bzw. Clomifencitrat geführt. Die konkrete Stärke und Dosierung richten sich nach dem jeweiligen Präparat.

Wie Clomifen wirkt (Mechanismus der Aktion)

Clomifen gehört zu den sogenannten SERMs (Selective Estrogen Receptor Modulators). Der Wirkstoff bindet an Östrogenrezeptoren und beeinflusst dadurch, wie der Körper die östrogenen Signale wahrnimmt.

Vereinfacht dargestellt

  • Clomifen kann in bestimmten Bereichen eine “antihormonelle” Wirkung im Sinne einer Rezeptorblockade auslösen.
  • Dadurch wird die Rückkopplung an das Gehirn verändert: Die Signalwege, die die Produktion der gonadotropen Hormone steuern, werden so „anders eingestellt“.
  • Das führt häufig zu einer erhöhten Ausschüttung von FSH/LH (vereinfacht), wodurch Follikel im Eierstock wachsen können.
  • In vielen Fällen wird dadurch ein Eisprung (Ovulation) aus einem reifenden Follikel begünstigt.

Wichtig: Clomifen fördert nicht automatisch eine Schwangerschaft, sondern setzt den hormonellen „Startpunkt“ für die Bildung eines Eisprungs. Der Erfolg hängt zusätzlich von Faktoren wie Samengesundheit, Eileiterfunktion, Altersprofil und weiteren hormonellen/stoffwechselbezogenen Punkten ab.

Pharmakokinetik: Wie der Körper Clomifen verarbeitet

Die Pharmakokinetik beschreibt, wie der Wirkstoff im Körper aufgenommen, verteilt, abgebaut und ausgeschieden wird. Bei Clomifen spielen mehrere Aspekte eine Rolle:

Überblick

  • Aufnahme: Clomifen wird nach oraler Einnahme üblicherweise im Magen-Darm-Trakt resorbiert. Der genaue Verlauf kann je nach Präparat und individueller Situation variieren.
  • Verteilung: Der Wirkstoff verteilt sich im Körper und kann aufgrund seiner Rezeptorwirkung und Umwandlungsprozesse eine längere pharmakologische Wirkung entfalten.
  • Stoffwechsel: Clomifen wird in der Leber verstoffwechselt. Dadurch ist bei Lebererkrankungen besondere Vorsicht geboten.
  • Ausscheidung: Die Elimination erfolgt überwiegend über Stoffwechselprodukte (z. B. über Galle/ Fäzes, je nach Stoffwechselweg).

Praktisch bedeutet das: Obwohl die Einnahme meist wenige Tage pro Zyklus dauert, kann die hormonelle Wirkung den Zyklusverlauf beeinflussen. Deshalb sind Zeitplan und Kontrollen so wichtig.

Typische Anwendungen: Wofür wird Clomifen eingesetzt?

Clomifen wird vor allem eingesetzt, um einen Eisprung anzuregen bei Frauen, bei denen die Zyklussteuerung nicht regelmäßig erfolgt. Typische Konstellationen sind:

  • Anovulation (kein Eisprung) oder oligo-ovulatorische Zyklen (seltene Eisprünge), wenn geeignete Voraussetzungen vorliegen.
  • Häufig im Kontext des polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS), sofern keine anderen Kontraindikationen bestehen und die Diagnose ärztlich abgeklärt ist.
  • Weitere hormonelle Ursachen für unregelmäßige Zyklen, abhängig von Diagnostik und ärztlicher Einschätzung.

Die genaue Zielsetzung lautet dabei: Eisprunginduktion und damit Verbesserung der zeitlichen Fruchtbarkeit im Zyklus.

Timing & Anwendung im Zyklus: Wann nimmt man Clomifen ein?

Clomifen wird üblicherweise in einem bestimmten Zeitfenster des Zyklus begonnen, damit die endokrine Wirkung die Follikelreifung unterstützt. Der exakte Starttag hängt vom jeweiligen Zyklus- und Behandlungsplan ab.

Alltagsorientierte Orientierung

  • Häufig beginnt die Einnahme in der Frühphase des Zyklus (z. B. rund um Tag 2 bis 5), nachdem eine Blutung begonnen hat – je nach individueller Empfehlung.
  • Danach folgt meist eine mehrtägige Einnahmedauer (oft 5 Tage, abhängig vom Schema).
  • Der Eisprung tritt häufig etwa zwischen 5 und 10 Tagen nach letzter Einnahme auf (grobe Orientierung; die tatsächliche Timing-Spanne kann variieren).

Für die optimale Planung sind Monitoring-Methoden hilfreich, etwa:

  • Verlaufskontrollen (z. B. Ultraschall, je nach Plan)
  • Hormon- oder Schwangerschaftsmonitoring
  • Basaltemperatur bzw. Ovulationstests (als Ergänzung, nicht als alleinige Steuerungsgrundlage)

Nutzen Sie stets den individuellen Behandlungsplan Ihrer Ärztin/Ihres Arztes für Starttag, Dauer und eventuelle Anpassungen.

Dosis: Übliche Dosierungsschemata (allgemeine Information)

Die Dosierung wird individuell festgelegt. In der Praxis existieren gängige Schemata, die jedoch je nach Ansprechen, Alter, Untersuchungsbefunden und vorherigen Zyklen angepasst werden.

Typisches Vorgehen

  • Oft wird mit einer niedrigeren Anfangsdosis gestartet, um die Follikelantwort zu beobachten.
  • Wenn der gewünschte Effekt (z. B. Eisprung) nicht eintritt, kann in nachfolgenden Zyklen eine Dosissteigerung erwogen werden.
  • Es werden üblicherweise Behandlungsgrenzen für die Anzahl der Zyklen und die Gesamtdauer berücksichtigt, um Risiken zu minimieren.

Da die Dosierung stark vom jeweiligen Präparat und vom ärztlichen Plan abhängt, sollten Sie:

  • nur die von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt festgelegte Stärke und Einnahmemenge verwenden
  • bei Fragen zur Umrechnung zwischen Präparaten nachfragen
  • keine Eigenanpassung vornehmen

Hinweis: Falls Sie bereits ein konkretes Schema erhalten haben (z. B. „5 Tage ab Tag X“), können Sie dieses Schema mit unserem Support besprechen, um sicherzugehen, dass die Einnahme mit Ihrer Packungsstärke korrekt zusammenpasst.

Ernährung & Essen: Gibt es Lebensmittel-Interaktionen?

In der Regel ist Clomifen unabhängig vom Essen einnehmbar. Dennoch kann die Verträglichkeit je nach Person variieren. Praktisch gilt:

  • Nehmen Sie Clomifen möglichst zur gleichen Tageszeit ein, um die Einnahme zu stabilisieren.
  • Bei empfindlichem Magen kann die Einnahme mit einer Mahlzeit oder mit etwas Nahrung helfen (sofern Ihr Präparat keine andere Empfehlung macht).
  • Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Spezielle „No-Go“-Lebensmittel sind nicht als Standard bekannt. Entscheidend sind jedoch individuelle Begleiterkrankungen (z. B. Leberprobleme) und die Gesamtsituation der Behandlung.

Alkohol & Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Alkohol

Ein moderater Alkoholkonsum ist bei vielen Patientinnen nicht automatisch eine direkte „absolute“ Kontraindikation. Dennoch kann Alkohol Schwindel, Übelkeit und allgemeine Belastung verstärken – Nebenwirkungen, die unter Clomifen auftreten können. Außerdem ist die Leber am Stoffwechsel beteiligt.

Empfehlung: Wenn Sie Clomifen einnehmen (insbesondere in einem Kinderwunsch-Zyklus), ist es am sichersten, Alkohol möglichst zu vermeiden oder nur sehr zurückhaltend zu konsumieren – und dies im Zweifel mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt abzustimmen.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Clomifen wird in der Leber verstoffwechselt. Medikamente, die diese Enzymsysteme beeinflussen, können theoretisch die Wirkspiegel verändern. Sprechen Sie daher vor allem bei regelmäßiger Einnahme folgender Gruppen mit Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem Arzt bzw. Apotheke:

  • Hormonelle Präparate (z. B. Gestagene, Östrogene, Kombinationspräparate)
  • Antiepileptika und andere Arzneimittel mit Einfluss auf den Leberstoffwechsel
  • Bestimmte Antibiotika/Antimykotika oder andere Wirkstoffe, die Enzyme beeinflussen
  • Pflanzliche Präparate (z. B. Johanniskraut) – auch hier können Wechselwirkungen auftreten
  • Gerinnungshemmende Medikamente (je nach Begleitumständen und individuellem Risiko)

Nennen Sie bei Nachfragen immer:

  • alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
  • auch „gelegentliche“ Einnahmen (z. B. Schmerzmittel, Hustenmittel)
  • Allergien und frühere Reaktionen

Indikationen: Wann ist Clomifen typischerweise geeignet?

Als Indikation gilt der medizinische Einsatz nach Abklärung der Ursachen für Zyklusstörungen. Typische Indikationsfelder sind:

  • Eisprunginduktion bei Frauen mit dokumentierter Anovulation oder oligo-ovulatorischen Zyklen.
  • PCOS-bezogene Zyklusstörungen, wenn andere konservative Strategien und Diagnosen berücksichtigt wurden.
  • Unregelmäßige Zyklen mit hormonellen Ursachen, sofern keine Kontraindikationen vorliegen und eine ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung positiv ist.

Wichtig ist: Eine Schwangerschaft ist ein komplexes Zusammenspiel aus vielen Faktoren. Clomifen kann einen Beitrag leisten, ersetzt aber nicht die umfassende Diagnostik bei unerfülltem Kinderwunsch.

Sicherheit & Nebenwirkungen: Was ist möglich?

Wie bei jedem wirksamen Arzneimittel können auch unter Clomifen Nebenwirkungen auftreten. Viele Beschwerden sind mild oder vorübergehend, andere erfordern eine ärztliche Abklärung.

Häufig beobachtete Nebenwirkungen (Beispiele)

  • Kopfschmerzen
  • Hitzewallungen oder Flush-Gefühl
  • Übelkeit
  • Unterbauchbeschwerden bzw. Druckgefühl
  • Veränderungen der Stimmung (z. B. Reizbarkeit)
  • Sehstörungen (selten, aber wichtig: bei Warnzeichen sofort abklären)

Wichtig: Warnzeichen

Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe, wenn eines der folgenden Symptome auftritt:

  • Starke oder zunehmende Unterbauchschmerzen, starkes Spannungsgefühl
  • Kurzatmigkeit, plötzliche starke Schwäche oder Kreislaufprobleme
  • Starke Sehstörungen (z. B. verschwommenes Sehen, Lichtblitze, anhaltende Beschwerden)
  • Starke allergische Reaktionen (z. B. Schwellungen, Atemnot, Hautausschlag mit Allgemeinreaktion)

Langfristige und seltene Risiken

Clomifen beeinflusst hormonelle Rezeptorsysteme. Daher werden Behandlungszyklen in der Regel zeitlich begrenzt, und es erfolgt ein Monitoring, wo es medizinisch sinnvoll ist. Sprechen Sie unbedingt über:

  • die geplante Anzahl an Zyklen
  • Kontrollen von Ovarien/Endometrium (je nach persönlichem Risikoprofil)
  • Ihre individuelle Risikokonstellation (z. B. Vorerkrankungen)

Kontraindikationen (allgemeine Orientierung)

Clomifen ist nicht für jede Person geeignet. Typische Gründe, bei denen Clomifen nicht angewendet werden sollte, sind z. B. (je nach Fachinformation und individueller ärztlicher Bewertung):

  • bestimmte Lebererkrankungen oder schwere Leberprobleme
  • unklaren gynäkologischen Blutungen ohne Abklärung
  • bestimmte hormonabhängige Tumorerkrankungen (je nach Situation)
  • bestimmte Sehstörungen bzw. Vorgeschichte relevanter Augenprobleme

Welche Punkte bei Ihnen zutreffen, klärt Ihre Ärztin/Ihr Arzt anhand Ihrer Krankengeschichte.

Praktische Tipps zur Anwendung im Alltag

  • Behandlungsplan dokumentieren: Notieren Sie Starttag, Einnahmetage und mögliche Kontrolltermine (z. B. Ultraschall/Tests). So vermeiden Sie Einnahmefehler.
  • Einnahme zur gleichen Uhrzeit: Unterstützt die Regelmäßigkeit und erleichtert das Erinnern.
  • Wohlbefinden beobachten: Führen Sie (optional) ein kurzes Symptom-Protokoll (z. B. Kopfschmerz, Übelkeit, Unterleibsbeschwerden).
  • Sehstörungen ernst nehmen: Treten neue visuelle Symptome auf, nicht abwarten – ärztlich abklären lassen.
  • Hydration: Ausreichend trinken kann bei allgemeinen Nebenwirkungen (z. B. Kopfschmerz) unterstützend wirken.
  • Partnerschaftliche Planung: Für den Kinderwunsch ist das Timing entscheidend. Besprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, wann Geschlechtsverkehr im Zyklus am sinnvollsten ist.

Alternativen zu Clomifen

Je nach Ursache der Zyklusstörung und Ihrem bisherigen Verlauf gibt es unterschiedliche Alternativen. Einige davon werden häufiger eingesetzt, andere in besonderen Situationen.

Häufige Alternativen (Beispiele)

  • Andere Ovarstimulations-Strategien (z. B. je nach Leitlinie und individueller Situation)
  • Metformin bei bestimmten PCOS-Konstellationen (insbesondere wenn metabolische Faktoren eine Rolle spielen), oft in Kombination oder je nach Gesamtstrategie
  • Gonadotropine in ausgewählten Fällen, typischerweise mit engmaschiger Überwachung
  • In-vitro-Fertilisation (IVF) bzw. weitere assistierte Reproduktion bei entsprechendem Bedarf
  • Lifestyle- und metabolische Maßnahmen (z. B. bei Übergewicht/Insulinresistenz), die je nach Diagnose einen wichtigen Stellenwert haben

Welche Option sinnvoll ist, hängt stark von Ihrem Befund und Ihren Zielen ab. Eine strukturierte Diagnostik und eine abgestimmte Therapieplanung sind dabei entscheidend.

Markt- und Rechtskontext in Österreich

In Österreich unterliegt der Vertrieb von Arzneimitteln gesetzlichen Regelungen und Qualitätsanforderungen. Die Verfügbarkeit von Clomifen-haltigen Präparaten kann je nach Zulassungsstatus, Packungsgröße und Handelsformen variieren.

Was Patientinnen typischerweise beachten

  • Fachliche Vorgaben: Nutzen Sie für Dosierung und Zyklusplanung stets die Empfehlungen der behandelnden Stelle.
  • Qualität & Herkunft: Achten Sie beim Kauf auf zugelassene Produkte und seriöse Lieferwege.
  • Informationspflicht: Im Rahmen der Abgabe werden wesentliche Hinweise zu Anwendung und Risiken bereitgestellt.

Hinweis: „Recent guidance“ im medizinischen Sinne entwickelt sich laufend weiter. Für aktuelle Empfehlungen in Österreich (z. B. über Fachgesellschaften/Leitlinien) gilt: Bitte verlassen Sie sich auf den aktuellsten Stand Ihrer behandelnden Ärztin/Ihres behandelnden Arztes.

Aktuelle Empfehlungen („Recent guidance“) – worauf es in der Praxis ankommt

In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt in der Fertilitätsmedizin häufig auf:

  • Individualisierung der Therapie anhand von Befunden (z. B. PCOS-Typ, Ansprechen in früheren Zyklen).
  • Risikominimierung durch passende Auswahl des Zyklusplans und sorgfältige Grenzen für Dauer/Anzahl.
  • Monitoring bei Risikopersonen bzw. wenn Ansprechen und Sicherheit eng beobachtet werden sollen.
  • Transparenter Aufklärung über Timing, Nebenwirkungen, Warnzeichen und wann ein Abbruch bzw. eine Abklärung erforderlich ist.

Wenn Sie möchten, können Sie Ihre bisherige Behandlungsstrategie (z. B. Anzahl der Zyklen, bisherige Dosierungen, Timing) mit uns oder Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt durchgehen, um sicherzustellen, dass der nächste Zyklusplan gut abgestimmt ist.

Lieferung & Verfügbarkeit in Österreich

Je nach Bestellumfang und Lagerbestand kann die Lieferzeit variieren. In einem Online-Apotheken-Setting sind typische Schritte:

  • Verfügbarkeit prüfen: Anzeige von Lagerbestand oder Lieferfenster
  • Versand: Versand innerhalb Österreichs (je nach Dienstleister)
  • Diskrete Zustellung: in der Regel mit neutraler Verpackung
  • Sendungsverfolgung: häufig möglich, sofern die Versandart dies unterstützt

Sollten Sie ein bestimmtes Präparat in einer bestimmten Stärke benötigen, prüfen Sie bitte vor der Bestellung, ob es sich um die gewünschte Wirkstoffmenge handelt. Wir helfen Ihnen gerne, wenn Sie die Packungsdaten bereithalten.

Wichtig: Lagern Sie das Arzneimittel gemäß Packungsbeilage. Achten Sie auf das Verfallsdatum und halten Sie es außerhalb der Reichweite von Kindern.

FAQ – Häufige Fragen zu Clomifen

1) Wann sollte ich während der Behandlung mit einem Eisprung rechnen?

Häufig liegt der Eisprung grob zwischen 5 und 10 Tagen nach der letzten Einnahme. Da das Timing individuell schwanken kann, sind Kontrollen (z. B. Ultraschall/Hormone) oder ein Ovulationsmonitoring hilfreich, wenn Ihre Ärztin/Ihr Arzt es empfiehlt.

2) Wie merke ich, dass der Eisprung stattfindet?

Mögliche Hinweise sind Zyklusveränderungen (z. B. Mittelschmerz) oder Veränderungen am Zervixschleim. Ovulationstests können ergänzend helfen. Zuverlässiger sind jedoch medizinische Kontrollen oder Laborwerte – je nach Ihrem Plan.

3) Kann Clomifen Nebenwirkungen verursachen?

Ja. Häufig sind z. B. Kopfschmerzen, Übelkeit oder Hitzewallungen. Seltene, aber ernste Warnzeichen (z. B. starke Sehstörungen, starke Unterbauchschmerzen mit allgemeinem Krankheitsgefühl) sollten umgehend ärztlich abgeklärt werden.

4) Darf ich Clomifen mit anderen Medikamenten kombinieren?

Das hängt von den jeweiligen Arzneimitteln ab. Viele Wechselwirkungen lassen sich vermeiden, wenn Sie Ihre komplette Medikation (inkl. Nahrungsergänzungsmittel und pflanzlicher Präparate wie Johanniskraut) angeben. Bitte klären Sie dies vorab mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.

5) Gibt es Lebensmittel- oder Getränke-Einschränkungen?

Clomifen kann in der Regel unabhängig vom Essen eingenommen werden. Bei empfindlichem Magen kann eine Einnahme mit Nahrung hilfreich sein. Spezifische „verbotene“ Lebensmittel sind nicht üblich. Alkohol sollte möglichst vermieden bzw. nur sehr zurückhaltend konsumiert werden.

6) Wie viele Zyklen darf ich Clomifen einnehmen?

Das wird individuell entschieden und hängt von Ihrem Ansprechen sowie Ihrem Risikoprofil ab. In der Praxis werden häufig Grenzen gesetzt, um Risiken zu minimieren. Besprechen Sie die geplante Anzahl der Zyklen unbedingt mit Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem Arzt.

7) Kann ich die Dosis selbst anpassen, wenn es nicht klappt?

Bitte nicht. Eine eigenständige Dosisänderung kann das Risiko erhöhen und die Zyklussteuerung destabilisieren. Wenn ein Zyklus nicht wie erwartet verläuft, sollte die Situation ärztlich bewertet und das weitere Vorgehen angepasst werden.

8) Was mache ich, wenn ich eine Tablette vergesse?

Nehmen Sie nicht „automatisch“ eine doppelte Menge. Halten Sie sich an die Hinweise in der Packungsbeilage Ihres konkreten Präparats und klären Sie den weiteren Verlauf im Zweifel telefonisch bei Ihrer Apotheke oder Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.

9) Ist Clomifen auch bei Männern eine Option?

Clomifen wird überwiegend bei Frauen zur Eisprunginduktion eingesetzt. Bei Männern kann es in bestimmten Konstellationen eingesetzt werden, aber das betrifft ein anderes medizinisches Vorgehen und wird gesondert bewertet. Für Kinderwunschtherapien sollte die Diagnostik beider Partner erfolgen.

10) Welche Kontrollen sind sinnvoll?

Häufig werden Verlaufskontrollen nach Ihrem Schema geplant (z. B. Ultraschall und/oder Laborwerte). Wenn Sie Symptome entwickeln, die auf Komplikationen hinweisen, ist eine sofortige Abklärung wichtig.

Zusammenfassung

Clomifen ist ein SERM, das über die Beeinflussung von Östrogenrezeptoren die hormonelle Regulation so verändert, dass ein Eisprung begünstigt werden kann. Die Anwendung erfolgt typischerweise in festgelegten Zyklusphasen, um das Timing für die Fruchtbarkeit zu optimieren. Wie bei jeder Therapie gelten auch unter Clomifen Sicherheitsaspekte: mögliche Nebenwirkungen, Warnzeichen und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sollten ernst genommen werden.

Wenn Sie Fragen zur Anwendung, zu Lieferoptionen oder zu Packungsdaten haben, helfen wir Ihnen gern.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

25mg, 50mg, 100mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill