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Alesse (Levonorgestrel / Ethinyl estradiol)

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Alesse ist ein Arzneimittel zur Schwangerschaftsverhütung. Es enthält Levonorgestrel und Ethinyl estradiol und wird als „Pille“ jeden Tag nach einem festen Schema eingenommen. Alesse kann auch dazu beitragen, den Zyklus zu regulieren und Monatsblutungen angenehmer zu machen. Wie bei allen hormonellen Verhütungsmitteln können Nebenwirkungen auftreten. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage sorgfältig und fragen Sie bei Fragen Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Alesse (Levonorgestrel / Ethinyl estradiol) – Patienteninformation für Österreich

Alesse ist ein Kombinationspräparat zur hormonellen Verhütung mit den Wirkstoffen Levonorgestrel und Ethinyl estradiol. Es handelt sich um ein sogenanntes kombiniertes orales Kontrazeptivum (KOK), das den Eisprung hemmen und die Empfängniswahrscheinlichkeit deutlich senken kann.

Diese Seite bietet eine patientenfreundliche Übersicht: Wirkweise, Anwendung, Timing, wichtige Wechselwirkungen sowie Hinweise zur Sicherheit. Bitte lesen Sie auch die Packungsbeilage und besprechen Sie Fragen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bzw. Ihrer Apotheke.


1) Grundlegende Produktinformationen

  • Produktname: Alesse
  • Wirkstoffe: Levonorgestrel / Ethinyl estradiol
  • Art des Arzneimittels: Kombiniertes orales Kontrazeptivum (KOK)
  • Anwendungsgebiete: Empfängnisverhütung (je nach Zulassung auch weitere gynäkologische Anwendungen)
  • Darreichungsform: Filmtabletten (in der Regel als 21 Tabletten + 7 Tage Pause/Placebo-Phase je nach Packung)

Hinweis: Handelspackungen können sich hinsichtlich Kalenderlogik (z. B. 21/7 oder 24/4) unterscheiden. Prüfen Sie bitte die konkrete Packung (Anzahl Tabletten, Einnahmeplan).


2) Wie Alesse wirkt (Wirkmechanismus)

Alesse enthält zwei Hormone, die zusammen mehrere Schritte beeinflussen, die für eine Schwangerschaft notwendig wären:

  • Eisprunghemmung: Die Kombination unterdrückt häufig den Follikelsprung (Ovulation). Dadurch wird die Eizelle nicht freigesetzt.
  • Veränderung des Zervixschleims: Der Schleim im Gebärmutterhals wird zäher, sodass Spermien schlechter durchdringen können.
  • Einfluss auf die Gebärmutterschleimhaut: Die Hormonwirkung kann die Beschaffenheit der Schleimhaut verändern, wodurch sich eine befruchtete Eizelle schlechter einnisten kann.

Die Verhütungssicherheit hängt wesentlich von der korrekten und regelmäßigen Einnahme ab.


3) Pharmakokinetik (Aufnahme, Verteilung, Abbau, Ausscheidung)

Die nachfolgende Übersicht ist eine allgemeine Orientierung (im Detail können Werte je nach Person, Präparat und Laborparametern variieren):

Aufnahme

  • Orale Aufnahme: Levonorgestrel und Ethinyl estradiol werden nach Einnahme über den Magen-Darm-Trakt resorbiert.
  • Spiegelbildung: Die Konzentrationen im Blut steigen typischerweise innerhalb einiger Stunden nach Einnahme und erreichen im Verlauf konstante Bereiche, wenn die Tabletten regelmäßig eingenommen werden.

Verteilung

  • Bindung an Transportproteine: Ethinyl estradiol ist stark an Proteine gebunden; auch Levonorgestrel zeigt Bindung an spezifische Transportmechanismen.
  • Gewebeverteilung: Die Hormone wirken vor allem an den Zielorganen im hormonregulierten Kreislauf (z. B. Ovar, Gebärmutterschleimhaut, Zervix).

Metabolismus (Abbau)

  • Leberstoffwechsel: Beide Wirkstoffe werden vor allem in der Leber metabolisiert (Abbau über Enzymsysteme, u. a. Cytochrom-P450-Wege).
  • Wechselwirkungsrelevanz: Medikamente, die Enzyme beeinflussen, können die Spiegel verändern (siehe Wechselwirkungen).

Ausscheidung

  • Elimination: Abbauprodukte werden über Stuhl und Urin ausgeschieden.
  • Rückstände: Die Halbwertszeit bestimmt mit, wie lange die Effekte im Körper nachwirken.

Merksatz: Regelmäßige Einnahme hält die Hormonspiegel im Bereich, der die verhütende Wirkung unterstützt. Unregelmäßigkeiten können die Sicherheit senken.


4) Typische Verwendung und wann Sie mit dem Schutz beginnen

Alesse wird zur Empfängnisverhütung eingesetzt. Wie schnell der Schutz eintritt, hängt davon ab, wann im Zyklus Sie mit der ersten Packung beginnen.

So starten Sie üblicherweise

  • Start im ersten Zyklustag (oder gemäß Packungsanweisung): Oft besteht schneller Schutz. In vielen Anwendungsregimen ist die Verhütung ab sofort zuverlässig, wenn korrekt begonnen wird.
  • Späterer Start: Je nach Zeitpunkt kann in den ersten Tagen eine zusätzliche Methode (z. B. Kondom) empfohlen sein.

Wichtig: Orientierung geben Packungsbeilage und ärztliche/Apothekenberatung. Wenn Sie unsicher sind, nutzen Sie für die ersten Tage zusätzlich Kondome und fragen Sie nach.

Wie wird der Einnahmeplan geführt?

  • Meist 1 Tablette täglich, möglichst zur gleichen Uhrzeit.
  • Die Einnahme erfolgt typischerweise in einem Schema mit aktiven Tabletten und einer Pausen- oder Placebo-Phase.

5) Einnahme-Timing: Was tun, wenn Sie eine Tablette vergessen haben?

Für die Sicherheit ist die Konstanz entscheidend. Bei Vergessen hängt das weitere Vorgehen von der konkreten Situation ab:

  • Wann vergessen? (z. B. im ersten Drittel der Packung vs. später)
  • Wie viele Tabletten? (einzelne vs. mehrere)
  • Gab es ungeschützten Verkehr?

Da sich die Regeln je nach Packungstyp und genauer Dosierung unterscheiden können, ist es am sichersten, die konkrete Anleitung in der Packungsbeilage zu befolgen.

Praktischer Hinweis: Notieren Sie sich den Wochentag/Datum, an dem Sie jede Packung starten. Bei Unsicherheit ist eine schnelle Rücksprache in der Apotheke oder mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt sinnvoll.


6) Indikationen (wofür wird Alesse verwendet?)

Hauptsächlich dient Alesse als hormonelles Verhütungsmittel. Zusätzlich kann ein Kombinationspräparat je nach Zulassung und individueller Situation auch bei bestimmten hormonbedingten Beschwerden eingesetzt werden.

  • Empfängnisverhütung (primäre Indikation)
  • Regelmäßiger Zyklus / weniger Blutungsstörungen (kann individuell auftreten)
  • Akne oder andere androgenabhängige Beschwerden (nur wenn in Ihrer Region/Zulassung vorgesehen und ärztlich abgeklärt)

Wichtig: Die konkrete Indikation (und ob eine bestimmte Zusatzverwendung für Ihr Präparat gilt) hängt von der jeweils gültigen Zulassung ab. Ihre Apotheke kann Ihnen dabei helfen, das passende Informationsmaterial zu finden.


7) Dosierung und Art der Anwendung

Üblicherweise gilt:

  • 1 Tablette pro Tag – jeden Tag zur gleichen Zeit.
  • Schema einhalten – aktive Tabletten und ggf. Placebo-/Pause-Phase entsprechend dem Blister-/Kalenderschema.
  • Keine „Doppelgabe“ ohne Anleitung: Wenn Sie vergessen haben, orientieren Sie sich exakt an der Packungsbeilage.

Wenn Sie Durchfall oder Erbrechen haben, kann die Aufnahme vermindert sein. In solchen Fällen kann es erforderlich sein, nach Packungsangabe eine zusätzliche Tablette einzunehmen. Da das Vorgehen davon abhängt, wie viele Stunden seit der Einnahme vergangen sind, prüfen Sie hierzu die Packungsbeilage oder lassen Sie sich beraten.


8) Sicherheit und Risikoprofil (Worauf Sie achten sollten)

Wie alle kombinierten hormonellen Verhütungsmittel kann Alesse mit bestimmten Risiken verbunden sein. Diese Risiken sind nicht für alle gleich und hängen von individuellen Faktoren ab (z. B. Rauchen, Blutgerinnsel-Risiko, Migräne-Typ, Vorerkrankungen).

Typische Nebenwirkungen

  • Kopfschmerzen (inkl. Migräne kann sich verändern)
  • Übelkeit, Bauchbeschwerden
  • Brustspannen
  • Zwischenblutungen oder veränderte Blutungsmuster, besonders in den ersten Monaten
  • Stimmungsschwankungen
  • Veränderter Libido

Viele Nebenwirkungen nehmen mit der Zeit ab. Wenn Nebenwirkungen stark sind oder anhalten, sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.

Warnzeichen (sofort medizinisch abklären)

Suchen Sie sofort Hilfe (Notruf/ärztlicher Bereitschaftsdienst), wenn Zeichen einer möglichen Thrombose oder anderer schwerer Probleme auftreten, z. B.:

  • Plötzliche Atemnot oder stechender Brustschmerz
  • Einseitige Beinschmerzen, Schwellung oder Erwärmung
  • Plötzliche Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen
  • Starke, ungewohnte Kopfschmerzen (insbesondere mit Sehstörungen)
  • Bei deutlicher Sehstörung oder Verlust des Sehvermögens

Wer sollte besonders vorsichtig sein?

Kombinierte KOK sind für bestimmte Personengruppen möglicherweise ungeeignet. Beispiele für relevante Risikofaktoren (nicht abschließend):

  • Rauchen (insbesondere ab einem höheren Alter)
  • Migräne mit neurologischen Symptomen
  • Starke Blutgerinnsel-Vorgeschichte oder Thrombosen in der Familie
  • Bestimmte Lebererkrankungen
  • Bestimmte Bluthochdruck-Konstellationen
  • Nach Operationen oder bei längerer Immobilisation

Lassen Sie Ihre Eignung vor Beginn in jedem Fall individuell abklären.


9) Praktische Anwendungstipps (Alltag)

  • Wählen Sie eine feste Uhrzeit: z. B. morgens nach dem Frühstück oder abends vor dem Zähneputzen.
  • Verwenden Sie Erinnerungen: Handy-Wecker, Kalender, App oder tägliche Notiz.
  • Blister/Packung griffbereit: So vermeiden Sie Verwechslungen.
  • Reisen: Nehmen Sie die Tabletten im Handgepäck mit; Zeitzonen können die „gleiche Uhrzeit“-Gewohnheit beeinflussen.
  • Erinnern bei Krankheit: Bei starkem Erbrechen/Durchfall kann die Aufnahme betroffen sein.
  • Beobachten Sie Ihren Körper: Zwischenblutungen in der Startphase können vorkommen; wenn sie anhalten oder ungewöhnlich stark sind, abklären lassen.

10) Nahrungs- und Getränkebeziehungen (Essen & Alesse)

In der Regel gilt: Essen beeinflusst die Wirksamkeit häufig nicht wesentlich. Alesse kann grundsätzlich mit oder ohne Nahrung eingenommen werden, je nachdem, was Ihnen leichter fällt.

Praktisch: Wenn Sie empfindlich auf Übelkeit reagieren, hilft es oft, die Einnahme mit einer kleinen Mahlzeit zu kombinieren. Achten Sie jedoch darauf, dass bei Erbrechen die Tablettenaufnahme möglicherweise nicht vollständig erfolgt ist (siehe Abschnitt zu Krankheit/Erbrechen).


11) Alkohol: Wechselwirkungen und Auswirkungen

Mäßiger Alkoholkonsum ist bei den meisten Personen nicht direkt mit einer Abschwächung der hormonellen Wirkung verbunden. Dennoch gibt es zwei praktische Punkte:

  • Erbrechen/ Magen-Darm-Belastung: Alkohol kann Übelkeit verstärken. Wenn Sie erbrechen müssen und die Tablette nicht aufgenommen wurde, kann die Sicherheit sinken.
  • Vergesslichkeit: Alkohol kann das Erinnern erschweren – dadurch steigt das Risiko für Einnahmefehler.

Wenn Sie häufiger größere Mengen Alkohol trinken oder zu Erbrechen neigen, besprechen Sie das bitte mit Ihrer Apotheke.


12) Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Bestimmte Medikamente können die Wirkung von Kombinationspräparaten beeinflussen, indem sie den Abbau in der Leber verändern. Besonders relevant sind Enzyminduktoren und einige andere Arzneimittelklassen.

Häufig wichtige Wechselwirkungsgruppen

  • Einige Antibiotika (in bestimmten Konstellationen)
  • Antiepileptika (z. B. Carbamazepin, Phenytoin, Topiramat je nach Dosis)
  • Rifampicin/Rifabutin (Tuberkulosebehandlung)
  • Bestimmte HIV- oder Hepatitis-C-Medikamente
  • Johanniskraut (pflanzliches Präparat)
  • Bestimmte Mittel gegen Pilzinfektionen oder andere Enzymsystem-beeinflussende Substanzen

Was bedeutet das für die Praxis?

  • Während der Einnahme des wechselwirkenden Arzneimittels kann zusätzlicher Schutz nötig sein (z. B. Kondome).
  • Nach Absetzen kann die Wirkung noch einige Zeit beeinflusst sein – die empfohlene Dauer richtet sich nach dem Wirkstoff.

Wichtig: Informieren Sie Ihre Apotheke oder Ärztin/Arzt über alle Medikamente, auch rezeptfreie und pflanzliche Präparate. So kann man das passende Vorgehen festlegen.


13) Häufige Fragen zu Einnahme und Wirksamkeit

Wie sicher ist Alesse?

Die Sicherheit ist bei korrekter Einnahme hoch. Die tatsächliche Sicherheit hängt jedoch von der Einhaltung ab. Bei Einnahmefehlern kann das Risiko für eine Schwangerschaft steigen.

Schützt Alesse auch vor sexuell übertragbaren Infektionen?

Nein. Alesse schützt nicht vor HIV oder anderen sexuell übertragbaren Infektionen. Dafür sind Kondome relevant.

Warum habe ich Zwischenblutungen?

Zwischenblutungen können besonders in den ersten Monaten auftreten, häufig als „Anlaufphänomen“. Bei anhaltenden starken Blutungen oder Schmerzen sollten Sie ärztlich abklären lassen.


14) Alternative Optionen (falls Alesse nicht passt)

Wenn Alesse nicht geeignet ist oder Nebenwirkungen auftreten, gibt es Alternativen. Die beste Option hängt von Ihren Bedürfnissen, Ihrem Gesundheitsprofil und Ihren Vorlieben ab.

Hormonelle Alternativen

  • Andere Kombinationspräparate (anderes Gestagen oder anderes Östrogen)
  • Gestagen-only Präparate (z. B. „Minipille“, je nach Land/Zulassung)
  • Hormonspirale oder Injektionen (je nach Verfügbarkeit/Indikation)

Nicht-hormonelle Alternativen

  • Kondome (auch Schutz vor STI)
  • Kupferspirale (nicht-hormonell, je nach Beratung)
  • Barrieremethoden (z. B. Diaphragma – je nach Situation)

Lassen Sie sich in der Apotheke oder ärztlich beraten, welche Option für Sie am besten passt.


15) Markt- und Rechtskontext in Österreich (kurz & verständlich)

In Österreich unterliegen Arzneimittel, darunter hormonelle Verhütungsmittel, strengen Rahmenbedingungen bezüglich Zulassung, Kennzeichnung, Qualität und Information. Für die Anwendung sind die Angaben aus Packungsbeilage und Fachinformationen maßgeblich.

Verfügbarkeit kann je nach Packungsgröße und Lieferstatus variieren. Online-Apotheken bieten in der Regel Transparenz über Lieferzeiten und Bestandsverfügbarkeit.

„Letzte Guidance“/aktuelle Empfehlungen – worauf man achten sollte

Bei Fragen zu Blutgerinnsel-Risiken, Migräne, Rauchverhalten und Wechselwirkungen werden in der Praxis häufig aktualisierte Nutzen-Risiko-Abwägungen herangezogen. Allgemein gilt: Risikofaktoren individuell bewerten und bei Änderungen (z. B. neue Medikamente, Beginn von Migräne) die Eignung erneut prüfen.

Wenn Sie sich unsicher sind, welche Hinweise für Ihre persönliche Situation aktuell besonders wichtig sind, fragen Sie Ihre Apotheke nach.


16) Lieferung und Verfügbarkeit in der Online-Apotheke

Die Lieferfähigkeit von Alesse kann von Packungsgröße, Lagerbestand und Lieferkette abhängen. In der Regel können Sie beim Bestellvorgang:

  • die aktuelle Verfügbarkeit prüfen,
  • die geschätzte Lieferzeit sehen,
  • und Informationen zu Versandbedingungen erhalten.

Tipp: Prüfen Sie vor dem Versand die korrekte Packung (Wirkstärke/Anzahl Tabletten, Einnahmeschema).


17) Sicherheitshinweise für die Aufbewahrung

  • Außer Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Bei den in der Packungsbeilage angegebenen Bedingungen lagern (typischerweise trocken und vor Wärme geschützt).
  • Verfallsdatum beachten und keine abgelaufenen Tabletten verwenden.

18) Häufige Fragen (FAQ)

Kann ich Alesse beginnen, wenn ich gerade meine Periode habe?

Häufig ist der Zyklusstart die einfachste Möglichkeit, mit dem Präparat zu beginnen. Ob und wie schnell Schutz besteht, hängt jedoch vom genauen Startzeitpunkt und dem Schema Ihrer Packung ab. Lesen Sie die Packungsbeilage oder lassen Sie sich beraten.

Was ist, wenn ich die Tablette einen Tag zu spät einnehme?

Kleinere zeitliche Abweichungen sind bei regelmäßiger Einnahme oft weniger kritisch. Dennoch kann die Sicherheit bei wiederholten oder längeren Verspätungen sinken. Für die genaue Vorgehensweise ist die Packungsbeilage maßgeblich.

Gibt es Anzeichen, dass Alesse nicht richtig wirkt?

Häufig zeigt sich ein Problem nicht „spürbar“. Verhütungsmittel wirken nur im Rahmen der korrekten Anwendung. Wenn Sie Einnahmefehler hatten oder Wechselwirkungen vermuten, ist eine zusätzliche Verhütungsmethode bis zur Klärung sinnvoll.

Was mache ich bei Durchfall oder Erbrechen?

Bei Erbrechen oder starkem Durchfall kann die Aufnahme der Tablette beeinträchtigt sein. Oft wird empfohlen, sich am Timing nach der Einnahme zu orientieren und entsprechend der Packungsanweisung vorzugehen. Bei Unsicherheit: Apotheke kontaktieren.

Kann ich Alesse zusammen mit anderen Medikamenten einnehmen?

Viele Medikamente sind problemlos, manche können aber die Wirkung von kombinierten Verhütungsmitteln verändern. Besonders wichtig sind Enzyminduktoren. Informieren Sie Ihre Apotheke über Ihre vollständige Medikation.

Verändert Alesse das Gewicht?

Gewichtszunahmen werden von vielen Faktoren beeinflusst. Bei KOK berichten manche Menschen von Veränderungen, andere nicht. Wenn sich relevante Veränderungen einstellen, besprechen Sie das bitte mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.

Wie lange dauert es, bis sich der Zyklus eingependelt hat?

In den ersten Monaten können Zwischenblutungen und Zyklusverschiebungen vorkommen. Häufig stabilisiert sich das Blutungsmuster nach einigen Zyklen, abhängig von Person und Präparat.

Was soll ich tun, wenn ich auf ein anderes Verhütungsmittel wechseln möchte?

Ein Wechsel kann ohne Risiko für die Kontinuität nur durch ein korrektes Umstellschema erfolgen. Je nach Ausgangspräparat und Ziel kann eine Überlappung oder eine zusätzliche Methode erforderlich sein. Lassen Sie sich dazu gezielt beraten.


Wichtiger Hinweis: Diese Informationen ersetzen nicht die Packungsbeilage oder eine individuelle ärztliche Beratung. Wenn Sie Symptome entwickeln, die auf eine mögliche Komplikation hindeuten, oder wenn Sie Fragen zur Eignung haben, wenden Sie sich bitte zeitnah an medizinisches Fachpersonal.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

0.15/0.03mg, 0.25/0.05mg

Packung: No selection

21 pill, 63 pill, 84 pill, 126 pill, 189 pill, 252 pill